Landesbischöfin besucht Zuckerwerk
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- Dr. Andreas Schwarz erklärt Landesbischöfin Ilse Junkermann die Bioethanol-Anlage
(05.10.2012) — Pressestelle Erfurt
Am 5. Oktober besichtigte Landesbischöfin Ilse Junkermann Betriebe der Produktion von Zucker und Bioethanol in Klein Wanzleben.
Über die Feinheiten des Rübenanbaus informierte sich die Bischöfin auf dem Feld bei Günter Könnecke (Foto). Er ist einer von 800 Rübenbauern, die ihre Ernte an die Nordzucker AG in Klein Wanzleben liefern. Dort werden in der Saison über 10.000 Tonnen Zuckerrüben verarbeitet. Bei der Besichtigung des Werkes interessierte sich Ilse Junkermann insbesondere für die Arbeitsbedingungen im Werk, Ausbildungsmöglichkeiten und die Produktion von Bio-Ethanol vor Ort.
Nordzucker ist Europas zweitgrößter Zuckerhersteller und produziert darüber hinaus Bioethanol sowie Futtermittel aus Zuckerrüben. Rübenanbauer aus dem Umfeld der Werke beliefern das Unternehmen mit Zuckerrüben und sind zugleich Anteilseigner. Europaweit beschäftigt Nordzucker in 18 Produktions- und Raffinationsstätten etwa 3.300 Mitarbeitende.
Die Zuckerfabrik Klein Wanzleben wurde zwischen 1992 und 1994 neu errichtet. Seit 2007 stellt das Tochterunternehmen "fuel 21GmbH & Co. KG" auf dem Gelände Bioethanol aus Zuckerrüben bzw. Roh- und Dicksaft her. In Klein Wanzleben arbeiten gegenwärtig rund 250 Mitarbeitende. Klein Wanzleben ist einer der ältesten Standorte für Zuckerverarbeitung in Deutschland, bereits 1838 wurde hier eine Zuckerfabrik eröffnet.
Fotos: Claudia Schmidt
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