PM 74 — 20.07.2010
14. Grenzgänger-Festival
Zum 14. Kleinkunstfestival in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) sind rund 60 Veranstaltungen in 40 Orten geplant. Schauplätze der Kulturreihe vom 13. August bis 31. Oktober 2010 sind überwiegend Kirchen und Pfarrhäuser im ländlichen Raum. Das diesjährige Programm reicht von Jazz über klassische Musik bis hin zu Pantomime und Lesungen. Dabei treten rund 30 verschiedene Künstler und Gruppen auf.
Der Verein Grenzgänger setzt sich seit 1997 mit dem Festival dafür ein, dass vor allem in ländlichen Regionen Gotteshäuser als Räume der Begegnung wieder entdeckt und belebt werden. Zudem soll für die Erhaltung und Nutzung von Dorfkirchen geworben werden. Im vergangenen Jahr besuchten die Veranstaltungen insgesamt rund 7.000 Gäste.
Hintergrund
Das Abendland in seiner heutigen Form wurde stark beeinflusst durch die christliche Religion. Die christlichen Gemeinden sind durch ihre Art des Gemeindelebens, ihren Umgang mit Gott und der Welt auch immer Kulturvermittler gewesen. Kunst und kirchliche Arbeit spiegeln Aspekte des menschlichen Daseins, beschreiben dieses, vereinen sich durch Elemente der Meditation und des Nachdenkens. Diese Elemente zusammenbringen stellt gleichwohl immer auch einen Grenzgang dar, der im Kleinkunstfestival deutlich werden soll.
Weitere Informationen und das ausführliche Programm zum Grenzgängerfestival finden sich im Internet unter: www.grenzgaengerfestival.de
Renate Andrews (Verein Grenzgänger), 0152/03414191
Archiv Pressestelle Magdeburg
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