PM 157 — 30.10.2012
Landesbischöfin Junkermann zum Reformationstag
Zum Reformationstag am 31. Oktober erinnert die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Ilse Junkermann, an das Wirken Martin Luthers. Der Reformator habe mit seinen Thesen die von Gott gewollte Freiheit jedes Menschen neu beleuchtet. "In der Bindung an Gott ist der Mensch ganz frei zum Menschsein. Die Freiheit und Würde jedes Menschen ist unabhängig von der eigenen Leistungsfähigkeit, Gesundheit, oder Herkunft. Wer so von der Sorge um das eigene Ansehen befreit ist, kann für die Freiheit und unverletzliche Würde eines jeden Menschen ganz konkret eintreten", so Junkermann.
Die Landesbischöfin erfüllt mit Sorge, dass unsere Gesellschaft in Gefahr ist, die Freiheit und Würde der Menschen und der gesamten Schöpfung um ökonomischer Belange willen zurückzustellen. Zu viele Kinder wüchsen in Armut auf, und zu viele Jugendliche müssten sich die Frage stellen, ob diese Gesellschaft sie überhaupt noch brauche. "Von Gott geschenkte Freiheit ruft zur Verantwortung, das Maß des Menschlichen und der Mitmenschlichkeit im konkreten und alltäglichen Handeln walten zu lassen - im Umgang mit Schwachen, mit Menschen, die fremd sind, mit Menschen, die straffällig geworden sind."
Außerdem betont Landesbischöfin Junkermann, dass Sie sich besonders freue, dass Dr. Gerhard Feige, Bischof des Bistums Magdeburg, die gemeinsame Verantwortung von Christen für das konkrete Zeugnis der guten Botschaft mit seinen neuen Thesen zum Reformationsfest so klar unterstrichen hat.
Friedemann Kahl, 0151-59128575, oder Susanne Sobko, 0162-2048755
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