PM 96 — 18.12.2003
Adventsoratorium in Herbsleben
An der Uraufführung sind neben haupt- und ehrenamtlichen Orchestermusikern drei Chöre aus der Region, ein Kinderchor und der Posaunenchor aus Herbsleben beteiligt. "Alle, die Freude am Musizieren haben, können mitmachen. Es geht nicht um eine fehlerfreie, sondern um eine fröhliche Aufführung", erläutert Götze das Anliegen. Seit August 2003 proben die Chöre und die einzelnen Musiker jeder für sich. Alle Akteure kommen erst am Samstag vor der Aufführung zu einem großen Probentag zusammen. Wegen des enormen Aufwandes sei davon auszugehen, daß die Aufführung nicht wiederholt werden kann. Nach den Erfahrungen der vorhergehenden Oratoriumsaufführungen rechnet die Kirchgemeinde mit 500 Besucherinnen und Besuchern.
Götze und Hartmann wollen das Oratorium als Adventspredigt verstanden wissen: "Die Adventszeit besteht oft nur noch aus Einkaufsrummel, der uns in Atem hält und uns den Atem nimmt. Advent aber ist eine stille Zeit der Besinnung und des Innehaltens. Es ist das Fest der kleinen Lichter, die wie Positionslampen zur Geburt Jesu leiten", formuliert Hartmann.
Musikalisch nimmt das Werk Bezug zu dem Motiv des bekannten Adventsliedes "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit", schlage aber unter anderem mit dem "Blues der toten Zeit" auch eine Brücke in die Gegenwart.
Bei Rückfragen:
Johannes Götze, 036041-44728 - Wieland Hartmann, 036254-71776
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