PM 111 — 30.11.2004
Brot statt Briefe Kirchenamt versendet keine Weihnachtspost mehr
"Brot statt Briefe": Eingesparte Kosten gehen an Aids-Waisen in Kenia
"Wir sind uns sicher, dass die Sehnsucht nach unserer Weihnachtspost geringer ist, als die Sehnsucht, Menschen in Not zu helfen", so Andrae. Massenhaft versendete Weihnachtspost sei heute oft ein Pflichtprogramm, in dem der persönliche Gruß untergehe. Die Arbeits- und Sachkosten wie auch der Portoaufwand könnten sinnvoller eingesetzt werden. "Mit der Hilfe für die Waisenkinder sind wir der Weihnachtsbotschaft näher als mit massenhaft versendeter Post."
Die Mittel kommen dem Dorf Orongo in Kenia zugute. Hier ist die mittlere Generation fast vollständig der Aids-Epidemie zum Opfer gefallen. Die Anzahl der Waisenkinder ist von daher extrem hoch. Gerade die Witwen des Ortes, die zu den Schwächsten der Gesellschaft zählen und oft ausgestoßen werden, haben sich der Kinder angenommen. Mit Hilfe von "Brot für die Welt" sollen die auf Initiative der Witwen gebaute Schule und ein kleines Waisenheim erweitert und abgesichert werden.
Archiv Pressestelle Erfurt
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