PM 119 — 20.12.2005

Belegschaft des Eisenacher Kirchenamtes spendet

Belegschaft des Eisenacher Kirchenamtesspendet Ertrag aus Weihnachts-Spendenaktionan Suppenküche und Kindertreff

570 Euro haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eisenacher Kirchenamtes der Föde­ration Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland für eine Suppenküche und einen Kinder­treff gesammelt. Das Geld sowie Sachspenden werden in der Weihnachtswoche an die beiden Einrichtungen übergeben.

Die Eisenacher Suppenküche in Trägerschaft des Diakonieverbund Eisenach GmbH kocht wöchentlich für 250 Menschen in sozialen Notlagen. Die Mahlzeiten werden direkt von der Suppenküche in der Schmelzerstraße sowie von den beiden Außenstellen, der Caritas-Tafel in der Friedensstraße und dem Kindertreff in der Mosewaldstraße, ausgegeben. Allein der Kindertreff verköstigt täglich rund 20 Kinder, die überwiegend aus sozial schwachen Familien kommen.

"Es gibt viele Menschen unter uns, für die eine warme Mahlzeit am Tag nicht selbstverständ­lich ist. Wir wollen den Menschen, die es sich nicht leisten können, zu einem Weihnachts­essen verhelfen", beschreibt Hannelore Zapf von der Mitarbeitervertretung im Kirchenamt die Motivation der Mitarbeiterschaft.

Um Spenden zu sammeln, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eisenacher Kirchenamtes auf dem Pflugensberg in eigener Regie einen Kuchenbasar und einen Früh­stücksimbiss für die Belegschaft veranstaltet. Dabei wurden selbstgebackene Kuchen und belegte Brötchen am Nikolaustag angeboten. Gesammelt wurde auch mit einer Tombola während der Weihnachtsfeier. Die Preise für die Tombola wurden von Unternehmen aus der Region beigesteuert.

"Die Winterzeit ist für Menschen in sozialen Notlagen die härteste Zeit. Wir können aber nur helfen, wenn genügend Menschen bereit sind, zu spenden. Wir sind deshalb der Mitarbeiter­schaft des Kirchenamtes sehr dankbar. Ich hoffe, dass die Spendenbereitschaft auch über die Weihnachtszeit hinaus in Eisenach anhält. Alle, die Hilfe brauchen, möchte ich ermutigen, sich bei uns zu melden. Niemand muss sich für eine soziale Notlage schämen. Schämen muss sich nur eine Gesellschaft, die solche Notlagen zulässt", so Petra Braun vom Diakonieverbund Eisenach.

Bei Rückfragen: Hannelore Zapf, 03691-678 361

 


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