Wenn eine Landeskirche sich mit einer anderen Landeskirche zusammenschließt, geht sie nicht unter. Das ist vergleichbar einer Ehe - beide bringen sich ein, mit ihren je eigenen Vorzügen und Problemen.
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Die Kirchenprovinz Sachsen ist ein Resultat der Neuordnung der preußischen Territorialverwaltung nach den Befreiungskriegen von 1813/15. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 hatte Preußen Teile aus dem Erzbistum Mainz (Eichsfeld und Erfurt) erhalten.
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Seit 1978 kam es zu einer neuen, von der Basis getragenen Friedensbewegung, die nicht mehr durch Moskauer Vorgaben ideologisiert war. Von einer Dresdner Initiative angeregt wurde ein
"sozialer Friedensdienst" gefordert.
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Mit der Gründung des Bundes der Evangelischen Kirchen war eine gewisse Stabilisierung der kirchlichen Arbeit in der DDR ermöglicht. In den vielfältigen Lebensformen der Gemeinden wurde die Verheißung Jesu Christi in der säkularisierten Umwelt bezeugt.
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Der 13. August 1961 - die Errichtung der Mauer zwischen den beiden deutschen Staaten und in Berlin - bedeutete für die kirchliche Arbeit in der Kirchenprovinz einen tiefen Einschnitt. Bis zu diesem Datum war es selbstverständlich gewesen, den freien Übergang zwischen den Berliner Sektoren für die Kontakte von Gemeinden ebenso wie für die gemeinsame Arbeit deutsch-deutscher kirchlicher Gremien zu nutzen.
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Die Phase der Entspannung, die durch die Juni-Ereignisse 1953 entstanden war, war von relativ kurzer Dauer.
Seit 1954 wurde die Produktion atheistischer Literatur forciert. Insbesondere in der Jugendarbeit wurde aber, in Verbindung mit dem Kirchlichen Forschungsheim Wittenberg, der atheistischen Propaganda gegengesteuert.
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Im Jahr 1952 hatte Walter Ulbricht mit einer rigorosen Strategie das Startsignal für den konsequenten "Aufbau des Sozialismus" gegeben - es ging um die Zentralisierung der Verwaltung, die Beseitigung verbliebener "bürgerlicher Strukturen" und um die Sozialisierung in der Landwirtschaft.
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Während die meisten evangelischen Landeskirchen in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg bereits Bischöfe oder Kirchenpräsidenten erhielten (Stichwort: Auflösung des landesherrlichen Kirchenregiments), bekam die Kirchenprovinz Sachsen erst 1947 ihren eigenen Bischof.
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Mit der Entstehung der Preußischen Provinz Sachsen und Bildung der Kirchenprovinz Sachsen nach dem Wiener Kongress im Jahr 1815 wurde für die kirchliche Verwaltung in Magdeburg ein Konsistorium eingerichtet. Leiter des Konsistoriums war der Konsistorialpräsident.
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Verein für Kirchengeschichte der Kirchenprovinz Sachsen
Geschäftsstelle
Archiv und Bibliothek der Kirchenprovinz Sachsen
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39108 Magdeburg
Fon 0391/506659-90
Fax 0391/506659-96
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www.kirchengeschichtsverein
-KPS.de
Der Verein beschäftigt sich mit der Kirchengeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart, sowohl mit der "äußeren" als auch mit der Theologiegeschichte. Erforscht werden soll die regionale und lokale Kirchengeschichte. Zudem soll der Austausch zwischen den Forschenden, aber auch allen historisch Interessierten - unabhängig von der Konfessions- und Kirchenzugehörigkeit - angeregt und gefördert werden. Der Verein möchte als Bindeglied zwischen der professionellen historischen und theologischen Forschung und dem an der Kirchengeschichte seines Umfeldes interessierten Laien wirken.