Chronologie des Fusionsprozesses
Auf dem Weg zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)
- 17. Dezember 1997 1. Sondierungsgespräch zwischen beiden Kirchen in Erfurt
- November 1998 Einholung eines Gutachtens zur Frage einer möglichen Föderation bzw. Fusion beider Kirchen (fertiggestellt Aug. 99)
- Oktober/November 1999 Synoden der Thüringer Landeskirche und der Kirchenprovinz Sachsen beschließen Verhandlungsaufnahme über die Zusammenarbeit "im Rahmen einer verbindlich strukturierten Kooperation mit dem Ziel der Föderation"
- November 2000 Zustimmung der beiden Synoden zum "Vertrag über die verbindlich strukturierte Kooperation mit dem Ziel der Föderation" (Kooperationsvertrag)
- 5. Dezember 2000 "Vertrag über die verbindlich strukturierte Kooperation mit dem Ziel der Föderation" (Kooperationsvertrag) wird unterzeichnet
- 1. Januar 2001 Inkrafttreten des Vertrages über die verbindliche Kooperation
- 2002 Einigung über Zusammenschluss der Diakonischen Werke beider Landeskirchen und der Anhaltischen Landeskirche
- 2002 Sondierungsgespräche mit der Evangelischen Landeskirche Anhalts über den Beitritt zum Kooperationsvertrag
- August/September 2002 Verständigung im Kooperationsrat über die Ziele und die Bildung einer Föderation zwischen der ELKTh und der EKKPS in zwei Phasen
- 16. November 2002 Synode der Evang. Landeskirche Anhalts lehnt Beitritt ab
- April 2003 Synoden erteilen Auftrag zur Ausarbeitung eines Architekturplans für Föderation
- 3./4. Juli 2003 Gemeinsame Tagung der Synoden in Halle: "Brief aus Halle"
- November 2003 Vorstellung des Architekturplans bei der Herbsttagung der Synoden
- 27. März 2004 Beschlussfassung zur Föderation in beiden Synoden
- 18. Mai 2004 Unterzeichnung des Vertrages über die Bildung der Föderation Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland (EKM)
- 1. Juli 2004 Inkrafttreten des Föderationsvertrages
- 1. Oktober 2004 Start des gemeinsamen Kirchenamtes und Konstituierung des Kollegiums
- 19. November 2004 Konstituierung der Föderationssynode im Augustinerkloster in Erfurt
- 4. Dezember 2004 Konstituierung der Föderationskirchenleitung
- 20. Januar 2006 Bildung einer Verfassungskommission
- 25. Mai 2005 Fusion der Diakonischen Werke der Thüringer Landeskirche, der Kirchenprovinz Sachsen und der Landeskirche Anhalts zum "Diakonischen Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V."
- 6. März 2006 Eröffnung des Zentrums für Kirchenmusik der EKM in Erfurt
- 1. September 2006 Beginn der gemeinsamen Vikarsausbildung
- 15.-17. März 2007 Föderationssynode: Vorlage des Verfassungsentwurfs für Vereinigung und alternativ für verdichtete Föderation
- 21. April 2007 Thüringer Landessynode entscheidet sich für die Vereinigung der beiden Landeskirchen
- Frühjahr bis Herbst 2007 Stellungnahmeverfahren zum Vorentwurf der gemeinsamen EKM-Verfassung
- 16. November 2007 Landessynode der Kirchenprovinz Sachsen entscheidet sich für die Vereinigung der beiden Landeskirchen
- 1. Dezember 2007 - 31. März 2008 Stellungnahmeverfahren zum Verfassungsentwurf: 168 Stellungnahmen
- 15. Februar 2008 Unterzeichnung des Vereinigungsvertrages zw. den beiden Landeskirchen
- 19.-22. Juni 2008 Föderationssynode: Vorlage des Verfassungsentwurfes
- 3. Juli 2008 Föderationssynode beschließt Verfassung der EKM
- 5. Juli 2008 Die Synoden der beiden Landeskirchen stimmen der Verfassung jeweils mit den erforderlichen Zweidrittelmehrheit zu.
- 1. Januar 2009 Inkrafttreten der EKM-Verfassung und des Vereinigungsvertrages
- 23. Januar 2009 Konstituierung der Landessynode
- 20./21. März 2009 Wahl des Landesbischofs/der Landesbischöfin
- 1. Juni 2009 Verabschiedung Landesbischof Christoph Kähler
- 7. Juni 2009 Verabschiedung Bischof Axel Noack
- 29. August 2009 Amtseinführung neuer Landesbischof/neue Landesbischöfin
"Wir geh'n zusammen"
Ein Jahrzehnt lang sind die Kirchenprovinz Sachsen und die Thüringer Landeskirche aufeinander zugegangen. Im Jahr 2007 haben die beiden Synoden die Fusion beschlossen. „Wir geh’n zusammen“ war das Motto für die Kooperation und später die Föderation.

Die Bischöfe Dr. Christoph Kähler und Axel Noack nach der Unterzeichnung des Vereinigungsvertrages am 15. Februar 2008 in Wittenberg.
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