Startseite » Kultur & Tourismus » Lutherdekade 2017 » Reformationsorte in Mitteldeutschland

 

Bitte füllen Sie die mit einem * gekennzeichneten Felder aus.

Artikel versenden als E-Mail

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. um im Fall eines Übertragungsfehlers eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die EKM die IP-Adresse jedes Nutzers der versandten E-Mail beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die EKM die Daten zur Rechtsverfolgung herausgeben.

 

Allstedt

(10.12.2011) — Reformationsorte in Mitteldeutschland

Mit A. ist der Reformator Thomas Müntzer verbunden, der hier von Ostern 1523 bis August 1524 als Pfarrer wohl die wirkmächtigste Zeit seines Lebens verbrachte. Hier führte Müntzer noch vor Luther die deutsche Liturgie ein, ließ auch Frauen im Chor mitsingen und heiratete die entlaufene Nonne Ottilie von Gersen. Mit der Zeit wurden seine Predigten immer radikaler und hatten auch Brandschatzung zur Folge. Müntzer stellte sich an die Spitze des "Allstedter Bundes", einer bewaffneten Truppe, der sich schnell 500 Bergleute, Handwerker und Bauern anschlossen.

Auf Schloss A. kam es am 13. Juli 1524 zu einem der zentralen Ereignisse der Reformation: Müntzer hält vor Johann dem Beständigen und dessen fürstlichen Gästen die "Fürstenpredigt", die kühnste Predigt vielleicht, die eine Obrigkeit in Deutschland je hören musste. Luther forderte Friedrich den Weisen auf, gegen den "Satan von Allstedt" vorzugehen. Müntzers Antwort war die "Hochverursachte Schutzrede", eine Abrechnung mit Luther, den er darin "Doktor Lügner" und "geistloses, sanftlebendes Fleisch zu Wittenberg" nannte. Im August 1524 musste Müntzer A. verlassen. Luther hat das von ihm als aufrührerisch-schwärmerisch gekennzeichnete Denken und Handeln Müntzers weiter verurteilt und literarisch angegriffen. Das Ende Müntzers (Hinrichtung am 27.5.1525) bezeichnete er als Gottesurteil.





Audio & Video

 

Sie benötigen das Flash Plug-In um den Player zu sehen.
Artikel anzeigen

 

Sie benötigen das Flash Plug-In um den Player zu sehen.

 

Aktionen

Veranstaltungskalender
Hilfe für Flutopfer
Sommerfreizeiten - Jetzt aussuchen und anmelden bei der Evangelischen Jugend
Sie haben die Wahl - Eine Kampagne der EKM zu Demokratie und Ehrenamt
2. Mitteldeutscher Kirchentag 2013
Kircheneintritt - Sie werden erwartet!
Evangelische Kirche in Mitteldeutschland gegen Rechtsextremismus
Internet-Plattform www.kirchengrundstuecke.de
Internet-Plattform geistreich.de - Projekte aus der EKM
Luther 2017
Ansprechstellen für Missbrauchsopfer
Mitteldeutschland bei evangelisch.de
Fragen zur Kirchensteuer