Fasten
Körper und Seele reinigen, für Gott auf Genuss verzichten: Fastenzeiten kennen alle Religionen. Der Monat Ramadan der Muslime ist vielen Menschen bekannt. Die christlichen Fastenzeiten wie Advent und Passionszeit sind nicht mehr ganz so bekannt.
Jesus selbst lehnt für sich und seine Jünger strikte Fastengebote ab. Aber freiwilliges Fasten kennt auch Jesus: Vierzig Tage lang fastet er in der Wüste, um sich über seinen Weg bewusst zu werden.
In diesem Sinne ist Fasten wieder modern. Viele Menschen fasten, um zu spüren, wo es langgehen soll in ihrem Leben.
Die Evangelische Fastenaktion "Sieben Wochen ohne" bietet für die 40 Tage vor Ostern einen Kalender an, mit Anregungen für das Fasten. Immer mehr Menschen leben "Sieben Wochen ohne" Alkohol, Süßigkeiten, Fleisch, Auto oder Fernsehen. Sie verzichten freiwillig auf Genuss, um wieder neu genießen zu können. Sie gönnen sich Zeit für sich, für andere und für Gott: Eine Glaubenserfahrung, aber kein Gebot.
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Kirche von A-Z
Kirche: Nach urchristlichen Verständnis ist die Kirche das gesammelte Gottesvolk: die Gemeinschaft aller Getauften, aller Menschen, die sich zu Jesus Christus bekennen. Heute bezeichnet "Kirche" als Institution die "christliche Religionsgemeinschaft".
Im Laufe der Geschichte haben sich aus der Urkirche unterschiedliche christliche Kirchen entwickelt. Man unterscheidet die drei Hauptlinien: römisch-katholische Kirche, orthodoxe Kirche und die evangelischen Kirche. Das Bemühen, über alle Trennungen hinweg die Gemeinsamkeiten zu betonen, nennt man die Ökumenische Bewegung.
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