Sachsen will Schulen öffnen und plant mehr Lockerungen ab 14. Juni

Dresden (epd). Sachsen will in Schulen und Kindertageseinrichtungen zum Regelbetrieb zurückkehren. 

Geöffnet werden die Einrichtungen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen von weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Das hat das sächsische Kabinett am Mittwoch in Dresden beschlossen. Die Lockerungen wären bei Inzidenzen unter 50 am übernächsten Tag möglich.

Wechselunterricht und Homeschooling sind dann laut Beschluss in allen Klassenstufen und in allen Fächern vorbei. Die Maskenpflicht im Unterricht und die Testregeln sollen erst einmal bestehen bleiben. Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) kündigte nach der Kabinettssitzung zudem weitere Lockerungen für Sachsen ab dem 14. Juni an.

Demnach soll es eine „Sommer-Verordnung“ mit mehr Freiheiten geben. Als Beispiel nannte Köpping etwa den Wegfall von Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich oder die Öffnung der Innengastronomie. Voraussetzung sei auch dafür ein Inzidenzwert von unter 50. Zudem soll das Singen in Kirchen und von Chören wieder erlaubt werden.

Übernachtungen in Hotels und Pensionen sowie touristische Busreisen sollen laut Köpping vom 14. Juni an sogar schon bei einer Inzidenz von unter 100 wieder möglich sein. Allerdings gebe es dazu noch keinen Beschluss. Die am Mittwoch vom Kabinett verabschiedete Corona-Schutzverordnung gilt vom 31. Mai bis zum 13. Juni.



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