Wir sind da: „Offene Kirchen am Tag nach der Wahl"
Auf einen Blick
Was: Gemeinden öffnen nach der Wahl ihre Kirche — und bieten dort ein niedrigschwelliges Format des Austauschs, der Verbindung und des Zusammenhalts an.
Wann: Der Schwerpunkt liegt auf dem Montagabend: 7. September in Sachsen-Anhalt. Empfehlung: ab 18 Uhr offen. Was Sie anbieten und zu welcher Uhrzeit, entscheiden Sie — Hauptsache, es steht in der Einladung. Am Wahlsonntag selbst empfehlen wir ein kleines, stilles Format ab 20 oder 21 Uhr.
Für wen: Für alle. Nicht nur für die, die mit dem Ergebnis hadern, sondern ausdrücklich auch für Menschen, die nach der Wahl das Bedürfnis haben, zusammenzukommen — egal ob aus Sorge, Angst oder einfach nur dem Wunsch nach Gemeinschaft.
Aufwand: Der Aufwand kann sehr gering gehalten werden — eine Einladung und ein grober Rahmen genügen. Im weiteren Verlauf dieses Dokuments finden Sie konkrete Vorschläge.
Wichtig: Um auch überregional sichtbar zu machen, wie viele Kirchen ihre Türen öffnen, bitten wir Sie, über das folgende kurze Formular einzutragen, ob, wann und wo Ihre Kirchengemeinde Ihre Kirche öffnet: https://survey.lamapoll.de/Offene-Kirchen-nach-der-Wahl--EKM
1 · Die Idee
Nach der Wahl öffnen Kirchen ihre Türen und laden ein. Menschen finden dort einen Ort, an dem sie mit dem sein können, was dieser Wahlausgang in ihnen auslöst — Erleichterung, Sorge, Angst, Enttäuschung, Ratlosigkeit.
Entscheidend ist: Es geht um mehr als eine offene Kirchentür. Wer abends in eine leere, offene Kirche kommt und dort nichts vorfindet, geht wieder. Es braucht einen Anlass — etwas, das zu einer bestimmten Zeit stattfindet und zu dem man kommen kann, ohne sich erklären zu müssen: eine Andacht, ein Lied, etwas zu essen, ein Gespräch.
Es gilt das Baukastenprinzip. Keine Gemeinde muss alles anbieten. Jede Kirche kann sich aus den Bausteinen in Kapitel 5 zusammenstellen, was zu ihren Räumen und ihren Menschen passt.
Warum der Montag der Schwerpunkt, aber damit der Sonntag nicht ausgeschlossen ist
Zwei Gründe:
Am Sonntag ist noch nichts entschieden. Am 6. September liegen mit SPD, Grünen und BSW gleich drei Parteien an der Fünf-Prozent-Schwelle — davon hängt ab, ob eine AfD-Alleinregierung möglich wird. Das wird sich über den Abend ziehen, und viele werden es live verfolgen wollen. Selbst wer in die Kirche käme, hätte wahrscheinlich das Smartphone in der Hand.
Am Sonntag fehlen die Leute, die den Raum halten. Wer vor Ort ansprechbar sein müsste, gehört selbst zu denen, die an diesem Abend mitfiebern. Der Montag gibt einen ganzen Tag Vorlauf für Absprachen, Einkauf und Aufbau.
Der Bezug zu den Friedensgebeten. Die Verbindung von Montagabend und Kirche ruft bei vielen die Friedensgebete von 1989 auf. Wir würden empfehlen, diesen Bezug nicht bewusst zu spielen — ihn aber auch nicht zu dementieren. Zentral laden wir zur „Nacht der offenen Kirchen" ein. Wo eine Gemeinde seit Jahren montags ein Friedensgebet hält, kann sie ihren Abend selbstverständlich so nennen. Wer gefragt wird, ob das an 1989 anknüpft, muss nicht ausweichen: In dieser Tradition steht der Ort — ausgerufen wird hier trotzdem keine Bewegung. |
2 · Warum wir das tun
Wahlen bewegen Menschen. Ergebnisse können Hoffnung und Freude auslösen, ebenso Verunsicherung, Angst, Enttäuschung oder Wut. Gerade an gesellschaftlich aufgeladenen Tagen entsteht ein Bedürfnis nach Orten, an denen man nicht sofort argumentieren, reagieren oder sich positionieren muss.
Kirchen können solche Orte sein. Sie haben Räume, Rituale und Erfahrung im Umgang mit existenziellen Situationen. Sie können Gemeinschaft ermöglichen, Stille aushalten, Hoffnung ausdrücken und seelsorglich begleiten.
Unser Claim und Versprechen ist dabei: „Wir sind da." Kirche kommentiert an diesem Abend nicht, sie ist einfach da und schließt auf. Wir versprechen, dass wir auch in kritischen Situationen da sind — und auch da bleiben.
3 · Für wen das ist
Das ist ein Angebot für alle. Nicht für eine bestimmte Gruppe, nicht für eine bestimmte Seite, nicht nur für diejenigen, denen es nach der Wahl schlecht geht. |
Wir möchten mit diesem Angebot eine offene Einladung aussprechen für alle, die sich beim Ausgang der Wahl nach Gemeinschaft und Zugehörigkeit sehnen.
Deshalb sprechen wir hier nicht von „Schutzraum", nicht von „Widerstand". Solche Begriffe erzeugen den Eindruck, hier werde eine kleine Gruppe von direkt Betroffenen aufgefangen. Gemeint ist das Gegenteil: ein offener Ort für die, die nach Gemeinschaft oder Halt suchen.
Einladung und Erwartung sind allerdings zweierlei. Realistisch werden vor allem Menschen kommen, die aufgewühlt, besorgt, traurig, bestürzt oder ängstlich sind. Dass jemand in die Kirche kommt, um ein Wahlergebnis zu feiern, ist unwahrscheinlich. Das ändert nichts an der Einladung — aber es ändert die Vorbereitung: Wir gestalten einen Abend für Menschen, die Stabilisierung und Trost suchen.
4 · Haltung und Grenzen
| „Offen für alle — nicht für alles." |
Was offen ist
Jeder Mensch ist willkommen, unabhängig von Wahlentscheidung, Konfession oder Kirchenmitgliedschaft.
Jedes Gefühl ist willkommen: Freude, Erleichterung, Sorge, Angst, Wut, Ratlosigkeit, Trauer.
Auch Schweigen ist willkommen. Niemand muss reden.
Was nicht geht
Keine Wahlwerbung, keine Parteiplakate, keine Flyer, keine Wahlkampfreden.
Keine parteipolitische Vereinnahmung der Veranstaltung — von keiner Seite.
Kein Triumph über andere. Erleichterung darf ihren Platz haben, Jubel auf Kosten anderer nicht.
Keine Herabsetzung von Menschen. Hier endet die Offenheit.
Die Kirche ist parteipolitisch unabhängig, aber sie ist nicht wertneutral. Menschenwürde, friedliches Zusammenleben und die Achtung des Gegenübers bilden den Rahmen des Abends. Das ist keine politische Positionierung, sondern die Hausordnung.
Ausgehängte Regeln braucht es dafür nicht. Der Kirchenraum gibt den Verhaltensrahmen ohnehin vor, und ein Regelkatalog am Eingang wirkt an so einem Abend bürokratisch. Was es stattdessen braucht, sind Menschen, die verlässlich da sind, den Raum halten und wissen, wie sie mit Störungen umgehen. Für sie liefern wir ein internes Blatt mit Haltung, Sätzen und Grenzen (Kapitel 6).
5 · Die zwei Abende
Unsere Empfehlung ist, den Wahlabend eher klein, still und spontan zu halten und den Schwerpunkt auf den Montag zu legen:
Sonntag, Wahlabend — das kleine, spontane Format
Wer öffnen kann, öffnet spät: ab 20:00 oder 21:00 Uhr. Vorher sind sowohl die Besucher als auch die Ehrenamtlichen an Fernseher und Smartphone. Es werden vermutlich nur Einzelne kommen. Genau dafür ist dieses Format gedacht — kein Programm, keine Liturgie, keine feste Andacht.
Was Sie anbieten können:
Gelegenheit, Kerzen anzuzünden — oder Sorgen und Dank mit Steinen und Kerzen an ein Kreuz zu legen.
Die Möglichkeit, Gebetsanliegen aufzuschreiben und an eine Gebetswand zu hängen.
Ein gemeinschaftliches Gebet in kleiner Runde, wenn sich Menschen finden.
Ausgelegte Liedblätter mit Taizé-Gesängen, für spontanes gemeinsames Singen — je nach Anwesenheit und Stimmung.
Ansprechpersonen für spontane Gespräche oder Gebete zu zweit oder in kleinen Gruppen.
Seelsorgliche Einzelgespräche mit kompetenten Personen.
Wichtiger als jedes Angebot sind zwei Menschen, die die ganze Zeit verlässlich da sind, den Raum halten und mit Störungen umgehen können. Wenn Sie diese nicht haben, empfehlen wir, am Wahlabend die Kirche nicht zu öffnen.
Montag — Nacht der offenen Kirchen
Der Abend hat drei Teile. Alle drei sind einfach zu halten.
Ab 18 Uhr: Türen auf. Kerzen, leise Musik, Sitzgelegenheiten. Wer früh kommt, kommt zur Ruhe.
Zu einer Uhrzeit, Sie selbst festlegen: Ihr Anlass. Etwas, das zu einer angekündigten Zeit stattfindet und zu dem man kommen kann — eine kurze Andacht, gemeinsames Singen, das Gemeinschaftsgebet, ein Tischgebet zum Essen. Welche Form, entscheiden Sie. Die Bausteine unten sind Vorschläge, keine Vorgaben.
Danach: offen bis etwa 21 oder 22 Uhr. Begegnung, etwas zu essen, Seelsorge.
BAUSTEINE FÜR DEN MONTAGABEND
Fünf Bausteine, alle gleichrangig — eines genügt. Wichtig ist nur, dass in Ihrer Einladung steht, was wann stattfindet.
| A | Andacht mit dem Gemeinschaftsgebet Zu einer Uhrzeit, die Sie in der Einladung nennen. Knapper liturgischer Rahmen: Begrüßung, Lesung, kurzer Impuls, Fürbitten, Gemeinschaftsgebet (Gemeinschaftsgebet – EKD), Vaterunser, Segen. Dauer rund 20 Minuten. |
| B | Musik und Stille, z. B. mit Taizé-Gesängen Ein einfacher liturgischer Rahmen: Taizé-Gesänge, Kerzen, kurze Texte, Stille. Besonders für Menschen, die da sein, aber nicht sprechen wollen. |
| C | Gemeinsames Abendessen Suppe, Tee, Brot, Sitzgelegenheiten. Der niedrigschwelligste Baustein überhaupt und erfahrungsgemäß der wirksamste: Menschen kommen wegen des Essens und bleiben wegen der anderen. Kein Programm, keine Ansprache, nur ein kurzes Tischgebet. |
| D | Seelsorge Die Kirche öffnet ihre Türen für Seelsorge. Menschen können kommen, erleben ruhige Hintergrundmusik und die Möglichkeit, Tee oder Wasser zu trinken. Erkennbare Ansprechpersonen — z. B. über Namensschild oder Ornat — stehen für vertrauliche Einzelgespräche oder Gebet zur Verfügung. |
| E | Einfach da sein Kerzen, leise Musik, Sitzgelegenheiten. Dazu eine Wand oder Tafel mit einer Frage: „Was bewegt dich heute Abend?" So funktioniert der Abend auch für Menschen, die weder zur Andacht noch ins Gespräch wollen. |
Ausdrücklich kein Diskussionsformat. Es geht an diesen Abenden nicht darum, politische Positionen zu klären oder miteinander zu versöhnen. Wer aufgewühlt ist, will nicht verhandeln. Ein moderiertes Streitgespräch braucht geschulte Moderation, einen anderen Rahmen und vor allem Abstand zur Wahl. Wir empfehlen: beisammen sein, nicht diskutieren. |
6 · Womit Sie rechnen müssen
Sechs Situationen, die passieren können — mit unserer Empfehlung, wie Sie damit umgehen können.
| Situation | Was hilft |
Jemand kommt verunsichert oder ängstlich | Zuhören. Ein Platz, ein Getränk, Zeit. Wenn vorhanden: Hinweis auf die Seelsorge-Ansprechperson oder die Telefonseelsorge. |
Jemand ist enttäuscht oder wütend | Die Emotion darf da sein und muss nicht beruhigt werden. Zuhören, ohne die politische Bewertung mitzuliefern. Erst wenn andere herabgesetzt werden, wird eingegriffen. |
Jemand kommt erleichtert oder gelöst | Erleichterung gehört hierher. Sie bekommt Raum — solange sie nicht zum Triumph über andere im Raum wird. |
Menschen mit gegensätzlichen politischen Positionen treffen aufeinander | Nicht moderieren, sondern umlenken: auf das Essen, die Musik, die Andacht. Der Abend hat einen Ablauf, den können Sie freundlich in Erinnerung rufen. |
Jemand will Wahlkampf machen oder provozieren | Freundlich, aber klar ansprechen (Formulierungen unten). Nicht diskutieren, nicht rechtfertigen. Zu zweit auftreten. |
Jemand will einfach nur still sein | Sitzgelegenheit, Kerze, Stille. Niemand wird angesprochen, der nicht angesprochen werden will. |
Der Extremfall
Jemand kommt herein und jubelt über das Wahlergebnis — laut, in Richtung der anderen. Oder schreibt „Ich freue mich, dass die Partei X gewonnen hat" an die Pinnwand.
Unser Prinzip bleibt: Aushalten ja, Bühne geben nein. Eine geäußerte Meinung, auch eine unbequeme, ist keine Störung. Zur Störung wird es, wenn sie sich gegen Menschen im Raum richtet oder den Abend zur Kundgebung macht. Das ist die Grenze und Sie dürfen sie als Hausherren ziehen, wenn es notwendig ist.
SÄTZE, DIE SIE BENUTZEN KÖNNEN
„Sie sind hier willkommen. Ihre Erleichterung auch. Ich bitte Sie trotzdem um Rücksicht. Hier sitzen heute Abend Menschen mit sehr verschiedenen Gefühlen."
„Ich merke, das ist Ihnen wichtig. Heute Abend ist hier aber kein Wahlkampf, sondern eine offene Kirche. Sie sind natürlich trotzdem gerne eingeladen."
„Das können Sie so sehen. Ich diskutiere das heute Abend nicht mit Ihnen, wir sind hier zum Beisammensein. Möchten Sie eine Suppe?"
Zur Pinnwand: Steht dort eine Meinung, bleibt sie hängen. Steht dort eine Beleidigung oder eine Aussage gegen eine Gruppe von Menschen, wird sie kommentarlos abgenommen. Das muss nicht angekündigt werden. Die verantwortliche Person entscheidet das still.
7 · Was vorher geklärt sein muss
Kurze Checkliste zur Vorbereitung:
Verantwortliche Person vor Ort — eine namentlich benannte, die den Abend leitet und im Zweifel entscheidet.
Mindestens zwei Ansprechpersonen — niemand macht das allein. Zu zweit lassen sich schwierige Situationen deutlich leichter halten. Sie sind die ganze Zeit da, nicht nur während des Programmpunkts.
Ökumenische Abstimmung — wo es geht, kann auch gemeinsam eingeladen werden.
Öffnungszeiten — klar begrenzt und in der Einladung genannt. Montag ab 18 Uhr, Sonntag frühestens ab 20 Uhr. Ein offenes Ende überfordert das Ehrenamt.
Feste Uhrzeit für Ihren Anlass — was immer Sie anbieten, es braucht eine Uhrzeit, die in der Einladung steht. Sonst kommt niemand gezielt.
Seelsorgekompetenz — wer ist ansprechbar, woran ist die Person erkennbar, wohin kann man sich zurückziehen.
Umgang mit Störungen — vorher im Team einmal durchsprechen, anhand des internen Blatts. Wer spricht an, wer holt Unterstützung, ab wann wird jemand gebeten zu gehen.
Barrierefreiheit — Zugang, Licht, Sitzgelegenheiten, Toilette.
Kontakt zu Polizei oder Ordnungsamt — nur informieren, wenn Sie eine angespannte Lage vor Ort erwarten. In der Regel nicht nötig.
Kommunikation nach außen — wer stellt den Aushang auf, wer postet, wer spricht mit der Presse, falls jemand anruft. Und wer drückt am Sonntagabend auf „senden".
8 · Kommunikation
Dem Zeitpunkt, zu dem das Angebot öffentlich kommuniziert wird, kann von außen eine eigene Bedeutung zugeschrieben werden.
Eine öffentliche Ankündigung vor Schließung der Wahllokale am Sonntagabend kann den Eindruck erwecken, die Wahl sei bereits entschieden. Gleichzeitig kann eine Ankündigung unmittelbar nach dem Wahlergebnis bewusst als politische Reaktion auf dessen Ausgang verstanden werden. Wie damit umgegangen wird, sollte vor Ort in den Gemeinden abgewogen werden. Wichtig ist jedoch, diese Entscheidung bewusst zu treffen und die Kommunikation entsprechend zu rahmen.
Innerkirchlich kann und sollte bereits vorher vorbereitet werden. Dazu gehören gemeindeinterne Absprachen und gegebenenfalls auch eine Ankündigung im Gottesdienst am Wahlsonntag.
Glocken
Wo es am Montagabend eine Andacht oder ein Gebet gibt, läuten die Glocken wie zu jedem Gottesdienst. Für den Sonntagabend entscheidet jede Gemeinde selbst — und wenn, dann bewusst. Zwei Missverständnisse sind zu vermeiden: kein Festgeläut, das als Feier eines AfD-Wahlsiegs gelesen oder bewusst so gedeutet werden könnte. Und keine flächendeckenden „Trauerglocken", die das Ergebnis überhöhen und die AfD größer machen, als sie ist.
Vorlagen
MONTAGABEND — AUSHANG, WEBSITE, GEMEINDEBRIEF
Ein Wahlausgang kann vieles auslösen: Erleichterung, Sorge, Hoffnung, Angst, Ratlosigkeit. Unsere Kirche ist heute, am Abend danach, offen. Für Stille. Für ein Lied. Für ein Gebet. Für ein Gespräch. Für eine warme Suppe. Für dich. [Name der Kirche], Montag, 07. September ab [Uhrzeit]. Um [Uhrzeit]: [kurze Andacht / gemeinsames Singen / Suppe]. Komm, wie du bist. Wir sind da. |
WAHLSONNTAG — KURZE FASSUNG
Unsere Kirche ist heute Abend ab [Uhrzeit] offen. Für Stille, für eine Kerze, für ein Gebet, für ein Gespräch. Wir sind da. |
| So schreiben | So eher nicht |
„Für alle, die dieser Abend bewegt." | „Für alle, die sich Sorgen um unsere Demokratie machen." |
„Wir sind da." / „Wir haben offen." | „Wir setzen ein Zeichen." / „Wir stehen auf." |
„Nacht der offenen Kirchen. Montagabend, ab 18 Uhr." | „Mahnwache", „Lichterkette", „Kundgebung" — das macht aus dem Abend eine Demonstration. |
Konkret: Uhrzeit, Suppe, Andacht, Kerzen. | Abstrakt: Zusammenhalt, Haltung, Werte, Gesellschaft. |
Nüchtern und einladend. | Dramatisch oder alarmistisch. |
Übermittelt von der EKD-Pressestelle in Absprache mit den Pressestellen der EKM.