33,5 Millionen Euro für kulturelles Erbe im Land

Magdeburg (epd). Sachsen-Anhalt fördert das kulturelle Erbe im Land mit 33,5 Millionen Euro.

Aus 47 Projekten seien 25 als förderungswürdig eingestuft und auf eine Rangliste gesetzt worden, teilte Kulturminister Rainer Robra (CDU) am Dienstag in Magdeburg mit: "Die ausgewählten Projekte unterstreichen in eindrucksvoller Weise den Reichtum des kulturellen Erbes in Sachsen-Anhalt, die kulturtouristischen Potenziale, die Ideen und das Engagement vor Ort." Zwölf Projekte könnten unmittelbar umgesetzt werden, hieß es. Bei weiteren 13 Projekten müsse noch über eine weitere Förderung entschieden werden.

Zuvor gab es einen Ideenwettbewerb, um im Rahmen der EFRE-Förderperiode 2014 bis 2020 die Präsentation des kulturellen Erbes im Land zu verbessern. Auf der Auswahlliste stehen nun unter anderem der Stiftsberg Quedlinburg, die Stadt Halle mit dem Silberschatz der Halloren, die Evangelische Kirchengemeinde Stolberg, die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, die Evangelische Marktkirchengemeinde Halle, das Goethe-Theater Bad Lauchstädt, die Stiftung Händel-Haus in Halle, das Bördemuseum Burg Ummendorf, das Filmmuseum Wolfen und die Kirchengemeinde St. Andreas-Nicolai-Petri Eisleben.

Die Präsentation des kulturellen Erbes erfolge verstärkt auch durch offene Kirchen, teilte Robra weiter mit: "Mit der Umsetzung neuer Konzepte sollen Kirchen als Kulturstätten und bürgerschaftliche Zentren in den Regionen gestärkt werden." Alle ausgewählten Kirchen seien auch wichtig für andere kulturtouristische Attraktionen.

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