Neue Engelsbänke für den Harzer Klosterwanderweg
Thale-Neinstedt (epd). Zwei neue, sogenannte Engelsbänke auf dem Harzer Klosterwanderweg laden zum Rast machen ein.
Sie wurden in Neinstedt neben der Katharinenkirche und in der Steuerstraße aufgebaut. Damit stieg die Zahl dieser hölzernen Ruheorte auf mittlerweile 27, wie die Evangelische Stiftung Neinstedt am Dienstag mitteilte. Der Klosterwanderweg verbindet seit nunmehr 20 Jahren Goslar und Halberstadt mit zahlreichen Klöstern, Kirchen und Kapellen.
Initiatoren der wie Engel mit weiten Flügeln gestalteten Holzbänke sind Claudia und Axel Lundbeck, Pfarrerin und Pfarrer im Ruhestand. "Es fing damit an, dass wir von den Touristikern aus Ilsenburg angesprochen wurden, wie der Klosterwanderweg attraktiver gestaltet werden könnte", sagte Axel Lundbeck. Daraufhin hätten sie mit pilgerinteressierten Menschen gesprochen und dann die Idee der Engelsbänke entwickelt. Jede Bank erhält ein Schild mit einem Segensspruch. Mit dem Anbringen der Schilder wurden die beiden neuen Bänke in Neinstedt nahe der Stiftung offiziell übergeben.
"Engel sind nicht nur für Christen von Bedeutung. Engel sprechen alle Menschen an", ergänzte Claudia Lundbeck. Wer sich auf eine dieser Bänke setzt, könne sich "umarmt und beflügelt fühlen und behütet für den weiteren Weg". Jede Bank trage einen Spruch, der zur Besinnung einlädt. Die Engelsbänke stehen an besonders schönen Orten entlang des Weges. Wenn Pilgergruppen oder Wanderer unterwegs sind, laden die Bänke zu einer Pause ein.
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