Tagung in Erfurt beleuchtet die Rolle von Medien in Kriegszeiten
Erfurt (epd). Die Rolle der Medien in Zeiten von Kriegen und wachsenden internationalen Spannungen steht im Mittelpunkt einer friedensethischen Tagung in Augustinerkloster Erfurt.
Unter dem Titel "Gut informiert? Frieden und Kriege in den Medien" lädt die in Bonn ansässige Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung vom 1. bis 3. Mai zu Diskussionen über Berichterstattung, öffentliche Debatten und Friedensperspektiven ein.
Im Fokus der Veranstaltung stehen laut Ankündigung die Wechselwirkungen zwischen Medien und aktuellen Konflikten sowie die Frage, welche Verantwortung Journalismus und Öffentlichkeit in aufgeheizten politischen Zeiten tragen. Diskutiert werden soll unter anderem, ob Medien eher Treiber gesellschaftlicher Entwicklungen sind oder selbst unter dem Druck politischer und öffentlicher Erwartungen stehen.
Zu den Referenten gehören unter anderem der Deutschlandfunk-Redaktionsleiter Gerwald Herter, die Medienwissenschaftlerin Sabine Schiffer, der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und mitteldeutsche Landesbischof, Friedrich Kramer, sowie der Chefredakteur des Evangelischen Pressedienstes (epd), Karsten Frerichs. Ebenfalls beteiligt sind die Kommunikationswissenschaftlerin Carola Richter und der Journalist und Autor Stefan Hebel.
Die Tagung will auch der Frage nachgehen, welche Bilder und Mythen über Krieg und Frieden die öffentliche Debatte prägen und wie unterschiedliche Medien Konflikte darstellen. Ziel sei es, Möglichkeiten für einen konstruktiven gesellschaftlichen Diskurs über Krieg, Frieden und Medienverantwortung auszuloten.
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Mehr Informationen zu der Tagung finden Sie hier: www.dietrich-bonhoeffer-verein.de/site-dbv/assets/files/1/faltblatt_flyer_tagung_2026_final2.pdf