08.03.2022
Kirchenkreis Arnstadt-Ilmenau

Friedensgebete und offene Türen:

Gleich an mehreren Orten im Kirchenkreis finden ab sofort anlässlich der russischen Invasion in der Ukraine Friedensgebete in den Kirchen statt, die allen Menschen – egal welchen Glaubens, oder konfessionslos – offen stehen.
Regelmäßige wöchentliche Friedensandachten finden in Arnstadt und Ilmenau statt, einzelne Andachten auch in weiteren Orten. In Arnstadt ist die Bachkirche zudem täglich 10–16 Uhr für ein stilles Gebet und zur Abgabe von Spenden geöffnet, in Ilmenau werktags 12–13 Uhr.

Details zu den Friedensandachten unter:
https://www.kirchenkreis-arnstadt-ilmenau.de/termine/veranstaltungen/

Zu den Friedensgebeten meint Elke Rosenthal, Superintendentin des Kirchenkreises: „Kirche steht an der Seite der Opfer, weil Gott an der Seite der Opfer steht. Der Krieg gegen die Ukraine ist ein großes Unrecht. Das Land braucht unsere Solidarität. In den Gemeinden spüren wir: Wir wollen etwas tun, Zeichen setzen, für den Frieden beten. Kirchen öffnen ihre Türen für Gebet, innere Stärkung und für tatkräftige Unterstützung.“

Denn bei all den schrecklichen Nachrichten der letzten Tage brauche es ein „Kontrastprogramm“, um sie verarbeiten zu können: „Gott will keinen Krieg. Die Bibel ermuntert zu Nächstenliebe, Ordnung und Frieden. Das stärkt uns und wirkt dem Gefühl von Hilflosigkeit entgegen. Wir können Hass und Gewalt etwas entgegensetzen“, betont Rosenthal.


Spenden:

Der Verein Ukrainischer Landsleute in Thüringen e.V. hat in der Arnstädter Bachkirche zu Spenden für die Menschen in der Ukraine aufgerufen.
Sinnvoll seien vor allem Geldspenden per Überweisung, meinte Vereinsmitglied Valeri Kusikashvili. Aber auch Sachspenden würden gerne angenommen – allerdings keine Kleidung, davon habe man bereits mehr als genug.

„Wir folgen damit einem Hilferuf aus der Ukraine. Dort werden immer mehr Städte zerstört, und die Menschen leiden schreckliche Not. Wir bringen die Sachspenden hin und nehmen auf dem Rückweg Flüchtlinge mit“, betonte Kusikashvili, der seit vier Jahren in Arnstadt lebt und aus Georgien stammt.

Der Kirchenkreis unterstütze diese Aktion, denn: „Es ist unsere ureigenste Aufgabe als Christen, Menschen in Not zu helfen. Das verbindet und trägt mit dazu bei, die Gräben in der Gesellschaft zu überwinden, bin ich mir sicher“, meint Elke Rosenthal, die Superintendentin des Kirchenkreises Arnstadt-Ilmenau. Sie sei sehr froh, dass auch das Marienstift Arnstadt die Aktion unterstütze.

Abgabe in der Arnstädter Bachkirche täglich 10–16 Uhr

https://www.kirchenkreis-arnstadt-ilmenau.de/service/aktuelles-und-presse/spendenaufruf-fuer-ukraine.html


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