Online über Gott reden

Was wir im Glauben erkannt haben, wollen wir mit anderen Menschen teilen. Das kann ein Diskurs mit Glaubensgeschwistern sein oder eine Erstbegegnung mit dem Evangelium ermöglichen. Am Besten da, wo Menschen ohnehin kommunizieren...

Wenn wir öffentlich über unseren Glauben sprechen, können wir selber und andere daran wachsen. Wir lernen, uns zu reflektieren und passende Worte zu finden.

Manchmal sind wir von einem Wort aus dem Gottesdienst so ergriffen oder beim persönlichen Bibel lesen oder Gebet, legt Gott uns etwas aufs Herz, das wir teilen sollen. Dann können wir damit auch anderen Menschen gut tun. Genauso wie im persönlichen Gespräch, müssen wir natürlich auch online abwägen und prüfen, welche Worte weise und angebracht sind. Wir wollen informieren ohne zu nerven, ermutigen ohne zu beschönigen und kritisieren ohne zu verletzen. Wahrheit und Liebe sind dabei Leitlinien, um ausgewogen zu verkündigen. Denn auch die Art, wie wir reden, ist eine Aussage...

Eine einfache Form der Verkündigung sind die täglichen Losungen, Wochensprüche oder geistliche Kommentare zu aktuellen Themen. Zum Beiepiel als #Microandacht auf Facebook/Instagram oder längere Texte in einem eigenen Blog.

Als Pfarrer kann man Predigtskripte, Audio- oder Videoaufnahmen online stellen oder eigene Verkündigungen für bestimmte Online-Zielgruppen erstellen.

Es gibt Onlinekurse, die stärkeren Lehr-Charakter besitzen zwischen Glaubensgrundkurs, Hauskreis und Studium. Und wichtig: Wenn wir verkündigen sollten wir nicht nur reden/senden, sondern auch offen sein, was zurück kommt, Rückfragen ernst nehmen und miteinander ins Gespräch kommen. So nehmen wir die Möglichkeiten der Technik ernst und folgen gleichzeitig dem Beispiel, das wir bei Jesus im Neuen Testament finden.
 

Was gibt es noch? Wir sind offen für weitere Ideen…