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Freudenfreude

„In meinem Job arbeite ich im Team oft online oder per E-Mail zusammen.“

Haben Sie es gemerkt? In diesem Satz stecken allein vier Worte aus dem Englischen. Sogenannte Lehnworte: Job, Team, online, E-Mail.

Andersrum gibt das auch: „Kindergarten“ und „Butterbrot“, gehören lange schon zum englischen Sprachschatz. Übrigens wird auch das deutsche Wort „Schadenfreude“ in England gern verwendet.

Schadenfreude kennen und können wir ja gut: „Ätsch, geschieht dir ganz recht. Tja, hättest du mal auf mich gehört. Das hast du nun davon!“ 

Aber jetzt habe ich von einem Lehnwort aus dem Deutschen gehört, dass es bei uns eigentlich gar nicht gibt. Nämlich das Wort „Freudenfreude“. Einige Engländer verwenden es gern. Es ist das Gegenteil von Schadenfreude.

Freudenfreude - sich mitfreuen am Glück einer anderen Person.

Ich empfinde selbst dadurch Glück, dass es ihr gut geht. Ich bin froh, dass ihm etwas gut gelungen ist.

„Ach, wie freut mich das für dich.“ - Am besten gelingt uns Freudenfreude, wenn wir jemanden von Herzen liebhaben.

Freudenfreude empfindet auch Gott. In der Bibel heißt es:

„Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen. Das gefällt Gott.“

Gott freut sich mit, wenn es uns gut geht. Und wenn wir anderen Gutes tun. Gott hat riesige Freudenfreude.

Wir haben so viele Worte für böse Gedanken: Neid, Hass, Eifersucht, Missgunst, Gier, Zorn, Wut, Schadenfreude... Da können wir die Freudenfreude in unserer Sprache und in unseren Gedanken sehr gut gebrauchen. 

Einen Freudenfreude-Tag wünscht Peter Herrfurth, Landesjugendpfarrer in Magdeburg

 

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