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Hiroshima mon amour

Dieser alte Film hat mich sehr beeindruckt.
Eine unerfüllte Liebesgeschichte.
Ein Japaner aus Hiroshima und eine Französin begegnen sich.
14 Jahre nach dem Abwurf der Atombombe über Hiroshima.
Sie verbringen miteinander eine flüchtige intensive Liebesnacht.
Aber ihre Liebe hat keine Zukunft.
Sie hängen beide in ihren Vergangenheiten fest.
Sie, die einen deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg in Frankreich liebte.
Der deutsche Soldat wird vom französischen Widerstand erschossen.
Sie als Kollaboratorin verunglimpft. 
Diese Geschichte erzählt sie im Film nach 14 Jahren zum ersten Mal einem anderen Menschen 
eben diesem Japaner.
Und er, der japanische Architekt aus Hiroshima, der wirft ihr vor:
„Du hast das Trauma von Hiroshima nicht verstanden. Es ist alles viel schrecklicher gewesen, als du es je in einem Museum sehen kannst.“
Beide können sich nicht lösen von ihrer Geschichte.
Sie reist zurück nach Frankreich.
Ihre Liebe bleibt unvollendet. 
Ein bedrückender Film, der aber sehr deutlich macht, wie wichtig eine gute Erinnerungskultur für die Zukunft ist.
Sicher verändert sich Erinnerungskultur im Laufe der Geschichte.
Das ist gut so.
Aber Erinnerungen verdrängen oder verzerren verhindert Zukunft.
Im Kleinen und im Großen!
Wir dürfen gerade an einem Tag wie heute, wo wir an den Atombombenabwurf über Hiroshima, erinnern, unsere Vergangenheit nicht verdrängen.
Deutschland hat eine schwere Schuldgeschichte im vergangenen Jahrhundert auf sich geladen.

Unsere Aufgabe für unsere Zukunft ist es, sie fair zu erinnern.

Damit wir Zukunft haben

meint
Pfarrerin Renate Höppner von der evangelischen Kirche in Magdeburg

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