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SUMMARY:Wir sind doch alle längst gleichberechtigt
DESCRIPTION:Das Seminar ist ein Abrufangebot der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland (EFiM),\nmöglich als Format in Präsenz oder online;\nals Vortrag oder Workshop;\nfür Frauenkreisen, Themenabende, GKR-Sitzungen, Konvente oder sonstige Veranstaltungen:\n\nWir sind doch alle längst gleichberechtigt\n\nOder? Wenn man in einer westlich-europäischen Demokratie lebt, in der Frauen Theologie studieren, Männer Windeln wechseln und Diversität in Leitbildern steht, wirkt es tatsächlich so, als wäre Gleichberechtigung erledigt. Formal gibt es rechtliche Gleichberechtigung – ja, das ist eine enorme zivilisatorische Leistung. Kein Mensch darf wegen Geschlecht, sexueller Orientierung oder Herkunft diskriminiert werden.\nFaktisch aber?\n– Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer.\n– Männer dominieren in kirchlichen und theologischen Führungspositionen.\n– Queere Menschen erleben in Kirchen nach wie vor subtile oder offene Ausgrenzung.\n– Und die Sprache, in der wir über Gott, Mensch und Welt sprechen, trägt noch immer alte Muster in sich.\n\nGleichberechtigung ist also kein Zustand, sondern ein Prozess. Und dieser Prozess ist manchmal unbequem, weil er Machtverhältnisse offenlegt, die viele gar nicht bewusst aufrechterhalten. Die geschlechts- und diversitätssensible Perspektive sagt nicht: „Alle Männer sind schuld.“ Sie fragt: Welche Strukturen bevorzugen bestimmte Gruppen – oft unsichtbar, oft unabsichtlich – und wie können wir das verändern?\n\nfrauenarbeit@ekmd.de\n0345-511 58 654\nwww.frauenarbeit-ekm.de
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