Evangelische Kirche

Ersterwähnung 996
1656 Kirchenbrand
1670 Baubeginn der barocken Dorfkirche (Landesbaumeister Johann Adolf Richter)
1721 Einweihung des heutigen barocken Kirchenbaus
1971/72 Restautierung der Kirche



Adressdaten


Daten & Fakten


  • Baujahr: 1721
  • Baustile: Barock
  • Besonderheiten: prachtvolle Barockkirche, Grabplatte einer Nichte Luthers, Wirkungsort von J. G. Töpfer
  • Öffnungszeiten Sommer: täglich 16-18 Uhr
    samstags & sonntags 10-18 Uhr
    sonst auf Anfrag
  • Öffnungszeiten Winter: auf Anfrage

Profil


Pilgerweg - Wir sind eine Station auf einem Pilgerweg. Rad- oder Wanderweg - Wir liegen an einem Rad-/wanderweg. Veranstaltungen - Wir führen besondere Veranstaltungen durch (z.B. Konzerte oder Ausstellungen). Angebote für Kinder - Bei uns gibt es Angebote für Kinder: z.B. Malecke, Kinderspielplatz, Kirchenpädagogik. Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Bibel zur Lektüre - Bei uns liegt eine Bibel zur Lektüre aus. behindertengerecht - Wir sind auf behinderte Menschen eingestellt. Führungen - Wir bieten auf Nachfrage Führungen an. Kirchenführer - Wir bieten einen gedruckten Kirchenführer.

Beschreibung


- viele Einzelbildern im barocken Stil (Propheten und Personen der altjüdischen Geschichte, Apostel und Evangelisten)

- Grabplatte von Magarete Kestner, der Nichte Martin Luthers

- Die Fürstenloge ziert ein sächsich-weimarische Wappenensemble. Die wenige Meter entfernte Wasserburg war damals der ländliche Verwaltungssitz des Weimarer Hofes.

- Die ehemals vier Glocken (1715, 1774 und 1777) der Apoldaer Firma Ulrich, wurden leider im zweiten Weltkrieg eingeschmolzen. Heute läuten drei Eisengußglocken zu Gottesdienst und Gebet.

- An der Orgel von 1730 lernte einst Johann Gottlieb Töpfer, ein Sohn des Dorfes. Als Orgelsachverständiger von europaweitem Ruf leitete er später den Orgelumbau von 1853 (heutiger Stand).

- 1971/72 Restautierung und Farbliche Neugestaltung der Kirche unter künstlerischer Leitung von Karl Holfeld (Bad Sulza).

- 2000-02 umfangreich Sanierung aufgrund von Schwammbefall.

- Das Pfarrhaus (neben der Kirche) gab es schon in vorreformatorischer Zeit, es wurde 1826 durch den Weimarer Architekten Coudray umgebaut.