Kirche zu Unterpörlitz

Neoromanische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit imposantem Westturm.



Adressdaten


Profil


Toilette - Im Umkreis von 100m finden Sie eine öffentliche Toilette. Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Bibel zur Lektüre - Bei uns liegt eine Bibel zur Lektüre aus. Trinkwasser - Bei uns gibt es Trinkwasser in der Nähe. Führungen - Wir bieten auf Nachfrage Führungen an.

Beschreibung


(Fotos: Liane+Johannes Völker.)

Die Unterpörlitzer Kirche führt ein Doppelleben: Auf der einen Seite ist sie für ein Dorf - denn Unterpörlitz war früher eines der Küchendörfer Ilmenaus - gewaltig, auf der anderen Seite fällt sie dem heute Durchreisenden kaum auf. Denn anders als bei vielen anderen Kirchen, die an einem hervorgehobenen Platz im Ort stehen, hat man hier offenbar den tiefstgelegenen Punkt des Dorfes gewählt.

Schon um 1200 sollen Mönche des Benediktinerklosters in Paulinzella hier eine dem heiligen Antonius geweihte Kapelle errichtet haben. Hier konnte die Gemeinde seitdem ihre Gottesdienste feiern. 1683 erhielt diese Kapelle ihre erste Orgel, später ein Glockenhaus und einen Kirchturm.

Über die Jahre wurde sie nicht nur baufällig, sondern auch zu klein, denn die Einwohnerzahl von Unterpörlitz wuchs im Zuge der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stark an. Sie wurde deshalb abgerissen und durch eine neue ersetzt. Mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung des regierenden Großherzogs Karl Alexander von Sachsen wurde zwischen 1864 und 1866 der neue Bau im neoromanischen Stil mit einem imposanten Westturm errichtet.

Die erst 30 Jahre zuvor im Vorgängerbau eingebaute Orgel überführte man in die neue Kirche, ebenso ein Buntglasfenster, das den das Abendmahl stiftenden Christus zeigt.

Umgeben ist die Kirche von einem gepflegten, weiträumigen Friedhof.

(Quelle: "Tag des offenen Denkmals", Ilm-Kreis 11. September 2011, S. 98)

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