Kirche Gorden

Adressdaten


  • 03238 Gorden-Staupitz
    Hauptstraße 8

Beschreibung


Das Dorf Gorden wird 1297 erstmals erwähnt in einer Urkunde des Klosters Dobrilugk. Bereits 1529 gab es im im Ort eine Fachwerkkapelle, die weiter nördlich stand. In den Jahren 1747-49 wurde die heutige Kirche erbaut als erster steinerner Bau im Dorf im Rechteck 8,5 * 14,8 m mit dreiseitigem Chorabschluss. Die Weihe des Kanzelaltares war 1757. Zur Ausstattung gehören weiterhin das Gestühl, die Empore und als Besonderheit ein Beichtstuhl mit dem kur-sächsischen Wappen. 1762 wurde eine Sakristei angebaut, die aber inzwischen wieder abgerissen wurde. Der Eingang ist in der Kirche rechts hinter dem Altar noch zu sehen.
1827 wurde der Turmkopf der Kirche ab-genommen. Er hatte zwei Einschüsse durch preußische Feldjäger aus dem 7-jährigen Krieg. 1891 schlug der Blitz in den Turm ein, richtete aber keine Schäden an am Kirchendach und der Bretterverkleidung des Turmes. Das Kirchendach wurde 1939 neu eingedeckt und der Turm wurde 1980-85 erneuert und der Turmkopf neu vergoldet.
Die Orgel ist 1839 durch Orgelbaumeister Nagel aus Großenhain erbaut worden und ist eine von zwei noch existierenden Orgeln dieses Orgelbaumeisters. Sie hat sechs Re-gister. Das Pedal hat keine eigenen Register. Die ursprünglichen Prospektpfeifen mussten 1917 für Kriegszwecke abgeliefert werden und wurden durch Zinkpfeifen ersetzt. 1957 wurde die Orgel elektifiziert.
Gemeindeleben:
Die Kirchengemeinde Gorden ist nicht sehr groß. Der Mittelpunkt im Gemeindeleben ist der Gottesdienst alle 4 Wochen und zu den Feiertagen, der sehr fröhlich und lebendig gefeiert wird. Zum 1. Advent gibt es immer einen Adventsnachmittag und Gründonners- tag wird Tischabendmahl gefeiert.
Konfirmandenunterricht findet zentral im Jugendhaus in Elsterwerda statt. Christenlehre, einen Senioren- und einen Bibelkreis für die Kirchengemeinde Gorden gibt es im benachbarten Hohenleipisch.