St. Jakobi

Die in Form und Größe für die kleine Harzstadt beeindruckende Stadtkirche ist im Jahr 1863 als dreischiffige Hallenbasilika im Stil der Neugotik eingeweiht worden, feierte also im Jahr 2012 ihr 150-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wurde eine Festschrift mit zahlreichen Fotos herausgegeben, gewissermaßen ein Gang durch dieses Wohnzimmer der Gemeinde.



Adressdaten


Daten & Fakten


  • Baujahr: 1858-1863
  • Baustile: neogotisch
  • Besonderheiten: errichtet von Baumeister Conrad Wilhelm Hase, Schnitzaltar mit Pelikansymbol, Buntglasfenster aus dem Jahre 1963 mit Szenen aus dem Leben Jesu
  • Öffnungszeiten Sommer: April - Oktober :
    So 15.00 - 16.30 Uhr
    Mo; Die; Mitt; Freitags und Samstags 10.30 - 12.00 Uhr; 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
    Do. 10.30 - 12.00 Uhr.

Profil


verlässlich geöffnet - Wir führen das Signet "Verlässlich geöffnete Kirche". Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Kirchenführer - Wir bieten einen gedruckten Kirchenführer. Toilette - Im Umkreis von 100m finden Sie eine öffentliche Toilette.

Beschreibung


Die Kirche ist im neugotischen Stil erbaut durch den königlich-hannoverschen Baumeister Hase. Ihr Neubau wurde nötig nach dem verheerenden Stadtbrand von 1858, über dessen schlimme Folgen Sie in der Heimatstube neben der Kirche Details erfahren können.

Der Vorgängerbau stand nur ca. 100 Jahre, denn auch diese Kirche war nach dem Brand von 1753 als Übergangslösung aus Holz und zunächst bis 1831 ohne Turm erbaut worden. Der Turm war gerade fertig gestellt aber noch nicht bezahlt, als das Feuer die Kirche zerstörte.

Am 25. 10. 1863 wurde die jetzige Kirche im Beisein des Hannoverschen Königs Georg V. eingeweiht. Sie ist mit ihren 48 Metern Länge und 21 Metern Breite ein für die Größe der Stadt opulentes Bauwerk. Bei Bestuhlung der Seitenschiffe finden ca. 880 Menschen in ihr einen Sitzplatz. In den letzten Jahren wurde die Dach- und Fassadensanierung mit Mitteln der Städtebauförderung, der Lotto-Toto GmbH und zahlreichen Spenden begonnen.

Der 43 Meter in die Höhe ragende Kirchturm ist weithin sichtbar und wurde von der Stadt, die Eigentümerin des Turmes ist, Jahr 1999 saniert. Seine Grundmauern sind das einzige, was von der Vorgängerkirche geblieben ist.

Er birgt seit 1865 drei Gussstahlglocken in der Stimmung Fis/Ais/Cis. Die große Glocke misst 46 Zoll im Durchmesser und wiegt 775 kg. Sie trägt als Erinnerung an den Vater des Stifters, Pastor Osenbrück, der nach dem Stadtbrand verstarb, eine Inschrift mit dem Vers aus Psalm 3: „Ich rufe an mit meiner Stimme den Herrn.“

Die Mittlere Glocke lässt jeden Tag um 18 Uhr ihre Stimme über die Stadt ertönen. Seit 1866 zeigt die Furtwängler-Uhr präzise die Zeit an und mit den beiden Gongs werden Viertel- und Stundenschlag hörbar.

Die Kirche, besteht aus einem hallenartigen, dreischiffigem Kirchenraum mit Querschiff und dem östlich angebauten Chor bzw. Altarraum. Sie bildet die Figur eines lateinischen Kreuzes. Zwischen Querschiff und Altarraum befinden sich jeweils zwei kleine Anbauten als Sakristei und Kapellenraum mit je einem Durchgang zum Altar und einem äußeren Zugang.

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