Dom St. Mauritius und St. Katharina

Erster gotischer Dom auf deutschem Boden, Bauzeit 1209-1520.
Kaiserkirche und Grablege Otto des Großen (912-973)
Größter Sakralraum Ostdeutschlands



Adressdaten


Daten & Fakten


  • Baujahr: 1209 -1520
  • Baustile: romanisch/gotisch
  • Besonderheiten: Erster gotischer Dom in Deutschland, größte Kirche in den Neuen Ländern, Grablege Kaiser Otto I., berühmte Skulpturen, Bischofskirche der Ev. Kirche in Mitteldeutschland; Offene Radwegekirche am Elberadweg
  • Öffnungszeiten Sommer: Mo-Sa 10-18 Uhr, So 11.30-18 Uhr
  • Öffnungszeiten Winter: Mo-Sa 10-16 Uhr, So 11.30- 16 Uhr

Profil


Pilgerweg - Wir sind eine Station auf einem Pilgerweg. Reformation - Unsere Kirche ist ein Ort der Reformationsgeschichte. Rad- oder Wanderweg - Wir liegen an einem Rad-/wanderweg. Veranstaltungen - Wir führen besondere Veranstaltungen durch (z.B. Konzerte oder Ausstellungen). Gebetsort - Wir haben einen besonderen Gebetsort (z.B. Lichterbaum, Kapelle, Kreuzgang o.Ä.). Angebote für Kinder - Bei uns gibt es Angebote für Kinder: z.B. Malecke, Kinderspielplatz, Kirchenpädagogik. Toilette - Im Umkreis von 100m finden Sie eine öffentliche Toilette. Straße der Romanik - Wir gehören zur "Straße der Romanik". Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Bibel zur Lektüre - Bei uns liegt eine Bibel zur Lektüre aus. behindertengerecht - Wir sind auf behinderte Menschen eingestellt. Führungen - Wir bieten auf Nachfrage Führungen an. Kirchenführer - Wir bieten einen gedruckten Kirchenführer.

Beschreibung


Kunstwerke von europäischem Rang:
Bronzegrabplatten der Erzbischöfe Friedrich und Wichmann (12. Jh.)
Märtyrerzyklus im Hohen Chor um 1220
Skulpturen des Hl. Mauritius und der Hl. Katharina um 1240
Zyklus Kluge und törichte Jungfrauen um 1240
Synagoge und Ecclesia um 1250
Verkündigungsgruppe um 1250
Heilig-Grab-Kapelle mit gekröntem Herrscherpaar um 1250
Wundertätige Madonna um 1300
Tumba des Erzbischofs Ernst von Peter Vischer 1495
Kenotaph der Königin Editha 1510
Domherrenepitaphien 16. und 17. Jh.
Mahnmal des Krieges von Ernst Barlach 1929
Lebensbaum-Kruzifix von Jürgen Weber 1988

Ausstattung:
Taufstein aus Ägypten (ca. 2000 Jahre alt)
Antike Spolien aus dem Dom Otto des Großen (römische Säulen)
Hochgrab Otto des Großen (973)
Hochaltar 1363
Chorgestühl 1363
Lettner 1445-1451
Renaissance-Kanzel von Christoph Kapup 1595-1597

Instrumente:
Paradiesorgel von Alexander Schuke, 1970/71
Hauptorgel von Alexander Schuke 2008
Remterorgel von Glatter-Götz/Rosalis 2011

Glocken:
Susanne (8800 kg), 1541/1702
Apostolica (4980 kg), 1576/1690
Dominica (2600 kg), 1575
Schelle (2000 kg), 1396
Orate (200 kg), 13. Jh.

Geschichte:
937 Gründung des Mauritiuskklosters durch König Otto I.
955 Erweiterung zur Basilika
968 Domkirche des neuen Erzbistums Magdeburg
1207 Brand des ottonischen Domes
1209 Baubeginn des gotischen Neubaus
1363 Weihe des 2. Domes
1520 Fertigstellung der Türme
1567 Einführung der Reformation
1631 Rettung der letzten 4000 Magdeburger im Dom bei der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg
1810 Auflösung des Domkapitels durch Reichsdeputationshauptschluß
1873 Gründung einer bürgerlichen Domgemeinde
1945 Beschädigung des Domes bei der Zerstörung Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg
1955 Wiedereinweihung
1989 Zentrum der friedlichen Revolution im Herbst 1989

Bedeutung:
Der Dom ist die Bischofskirche der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland
Nutzungsverantwortlich ist die Evangelische Domgemeinde als stetig wachsende Innenstadtgemeinde
Bauverantwortlich und Eigentümer ist die Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt