Naumburger Dom St. Peter u. St. Paul

Der Naumburger Dom St. Peter und St. Paul in Naumburg (Saale) ist die ehemalige Kathedrale des Bistums Naumburg und stammt größtenteils aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.



Adressdaten


Daten & Fakten


  • Baujahr: Anfang 13. Jh.
  • Baustile: spätromanisch, frühgotisch
  • Besonderheiten: Stifterfiguren, Westlettner mit Passionsrelief, romanischer Ostlettner, Bronzehandläufe von Heinrich Apel, Naumburger Domschatzgewölbe, Domgarten, Ausstellung "Weg und Werke des Naumburger Meisters"
  • Öffnungszeiten Sommer: März-Oktober: So, kirchliche Feiertage 11-18 Uhr, Mo-Sa 9-18 Uhr
  • Öffnungszeiten Winter: November-Februar: So, kirchliche Feiertage 12-16 Uhr, Mo-Sa 10-16 Uhr
    Sonderöffnungszeiten am 24.12. und 31.12.

Profil


Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Bibel zur Lektüre - Bei uns liegt eine Bibel zur Lektüre aus. Gebetsort - Wir haben einen besonderen Gebetsort (z.B. Lichterbaum, Kapelle, Kreuzgang o.Ä.). Führungen - Wir bieten auf Nachfrage Führungen an. Kirchenführer - Wir bieten einen gedruckten Kirchenführer. Veranstaltungen - Wir führen besondere Veranstaltungen durch (z.B. Konzerte oder Ausstellungen). Reformation - Unsere Kirche ist ein Ort der Reformationsgeschichte. Straße der Romanik - Wir gehören zur "Straße der Romanik". Pilgerweg - Wir sind eine Station auf einem Pilgerweg. behindertengerecht - Wir sind auf behinderte Menschen eingestellt. Angebote für Kinder - Bei uns gibt es Angebote für Kinder: z.B. Malecke, Kinderspielplatz, Kirchenpädagogik. Rad- oder Wanderweg - Wir liegen an einem Rad-/wanderweg. Toilette - Im Umkreis von 100m finden Sie eine öffentliche Toilette.

Beschreibung


Der Naumburger Dom ist gemeinsam mit seinem Domschatz der Besuchermagnet an der „Straße der Romanik“! Großartige romanische Kunstwerke wie das Kruzifix in der Krypta oder die wohl älteste steinerne Figur der Heiligen Elisabeth begeistern ebenso wie der Westchor mit seinen zwölf weltberühmten Stifterfiguren von der Hand des Naumburger Meisters (um 1250). Uta – die „schönste Frau des Mittelalters“ – erwartet Sie und begeisterte bereits die UNESCO! Denn im Juli 2017 wurde der außergewöhnliche universelle Wert des Doms als eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler des europäischen Hochmittelalters durch die UNESCO anerkannt, die letzte Hürde zur offiziellen Eintragung in die Welterbeliste ist nur noch eine Frage der Zeit!

1542 ereignete sich direkt im Naumburger Dom ein europaweit beachteter Skandal, denn Martin Luther persönlich weihte hier den ersten evangelischen Bischof der Welt, Nikolaus von Amsdorf. Eine Lutherfigur an der Kanzel erinnert daran. Nach dem Tod des letzten katholischen Bischofs Julius Pflug 1564 wurde das Bistum aufgelöst und fiel an Kursachsen, die Kirche verlor ihre Funktion als Bischofssitz. Sie blieb jedoch die Kirche der evangelischen Domgemeinde.

Heute ist der Dom Eigentum der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz, einer Stiftung öffentlichen Rechts.

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