Stadtkirche "Zur Ehre Gottes" / "St. Andreas"

Die Stadtkirche "St. Andreas" „Zur Ehre Gottes“ ist eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche. Sie entstand in den Jahren 1463 bis 1475 durch Umbau eines bereits aus dem 12. Jahrhundert stammenden Gotteshauses.



Adressdaten


Daten & Fakten


  • Baujahr: 1463
  • Baustile: Renaissance, Gotik und Barock,
  • Besonderheiten: Dreischiffige Hallenkirche, reichhaltige künstlerische Ausgestaltung des Innenraumes, Wohlgemutaltar, Ladegastorgel, Fürstenstand mit Stammbaum, Doppelsarkophag
  • Öffnungszeiten Sommer: montags und mittwochs 11-14 Uhr</br>
    dienstags und donnerstags 11-16 Uhr</br>
    freitags 11-15 Uhr
  • Öffnungszeiten Winter: nur nach Vereinbarung

Profil


verlässlich geöffnet - Wir führen das Signet "Verlässlich geöffnete Kirche". Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Bibel zur Lektüre - Bei uns liegt eine Bibel zur Lektüre aus. Gebetsort - Wir haben einen besonderen Gebetsort (z.B. Lichterbaum, Kapelle, Kreuzgang o.Ä.). Führungen - Wir bieten auf Nachfrage Führungen an. Kirchenführer - Wir bieten einen gedruckten Kirchenführer. Veranstaltungen - Wir führen besondere Veranstaltungen durch (z.B. Konzerte oder Ausstellungen). Reformation - Unsere Kirche ist ein Ort der Reformationsgeschichte. behindertengerecht - Wir sind auf behinderte Menschen eingestellt. Rad- oder Wanderweg - Wir liegen an einem Rad-/wanderweg. Trinkwasser - Bei uns gibt es Trinkwasser in der Nähe. Toilette - Im Umkreis von 100m finden Sie eine öffentliche Toilette.

Beschreibung


Das heutige Bild der Kirche wird durch einen weiteren wesentlichen Umbau aus den Jahren 1634/36 und die frühbarocke Innenausstattung bestimmt.

So sind der wandhoch dargestellte Stammbaum der Familie des Grafen Albert VII von Schwarzburg und das "Schönfeld'sche Epitaph" besonders sehenswert.

Im Chor erinnert eine Grabplatte an Gräfin Katharina, die mit ihrem berühmten Ausspruch "Fürstenblut für Ochsenblut" im Jahre 1547 Herzog Alba entgegentrat und als "die Heldenmütige" in die Geschichte einging.

Im oberen Glockenstuhl hängt die 1499 gegossene Glocke Osanna, von deren Inschrift Friedrich Schiller 1788 nach einem Turmaufstieg die Anregung für eine seiner bekanntesten Dichtung "Lied von der Glocke" erhalten haben soll.

Der Kirchenbauverein Rudolstadt e.V. hat es sich zum Zweck gemacht, die Sanierung der Stadtkirche St. Andreas als Gotteshaus und als denkmalgeschütztes Wahrzeichen im Stadtbild der Stadt Rudolstadt zu fördern.

Mehr Fotos


Stadtkirche "Zur Ehre Gottes" / "St. Andreas"