Landeskirchenamt in Erfurt erhält „Grünen Hahn“

Foto: Stephan Kurzke

Kirchliches Umweltsiegel für Umwelt-und Ressourcenschutz

Das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) ist heute offiziell mit dem kirchlichen Umweltsiegel "Grüner Hahn" ausgezeichnet worden. Ziel dieses Umweltmanagement-Systems ist es, in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen kontinuierlich die eigenen Umweltschutz-Aktivitäten zu verbessern.

"Wir wollen uns nicht nur mit Worten für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen", sagt Elke Bergt, Leiterin des Baureferats der EKM und Mitglied des Umweltteams. "Wir wollen auch etwas tun, jeden Tag aufs Neue. Mit diesem Umweltmanagement-System verankern wir unsere Verantwortung für die Schöpfung in unsere kirchlichen Strukturen und Arbeitsabläufe und stärken unsere Glaubwürdigkeit."

Vor rund vier Jahren hatte das Landeskirchenamt mit der Einführung des Umweltmanagement-Programms "Grüner Hahn" begonnen. In einer umfangreichen Umweltprüfung wurden alle Umweltschutzaktivitäten im Haus überprüft und dokumentiert - vom Zustand der Gebäude und Außenanlagen über die Nutzung von Energie und Wasser, das Abfallaufkommen, die Büroausstattung bis hin zu Arbeitswegen und Dienstreisen der Mitarbeitenden. So wird im Landeskirchenamt bereits seit Jahren ausschließlich Recyclingpapier aus hundert Prozent Altpapier verwendet. Das Haus bezieht ausschließlich Strom aus Erneuerbaren Energien. Abfall wird konsequent getrennt. Ein großer Teil der Mitarbeiter benutzt öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad. Für die Bewirtung von Gästen werden überwiegend Produkte aus der Region eingekauft sowie Lebensmittel mit Bio-Siegel. Sogenannte Give aways wie Kugelschreiber und Ähnliches bietet die Öffentlichkeitsarbeit des Landeskirchenamts seit Jahren nicht mehr an.

Im Zuge des Prozesses wurden Umweltleitlinien entwickelt, die Maßstab für das Handeln aller Mitarbeitenden sind. Für die künftigen Jahre hat sich das Landeskirchenamt der EKM konkrete Ziele gesteckt: So sollen CO2- Emissionen, die bei Fahrten mit Dienst-PKW sowie bei Veranstaltungen im Landeskirchenamt entstehen, künftig bilanziert, bewertet und durch Baumpflanzungen kompensiert werden. Der Papierverbrauch soll reduziert und beim Energieverbrauch weiter gespart werden.

Die Zertifizierung mit dem "Grünen Hahn" ist für vier Jahre gültig. Dann wird das Umweltmanagementsystem im Landeskirchenamt erneut überprüft. "Es ist ein lebendiger Prozess", sagt Elke Bergt. "Umweltschutz ist nie perfekt, wir können auch in Zukunft noch viel verbessern."

Weitere Informationen unter: http://www.gruener-hahn.net/


Foto: Stephan Kurzke

Rückfragen

Elke Bergt, 0361-51800551, Solveig Grahl, 0162-2048755

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