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Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM)

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Gottesdienste zu Volksfesten in Mitteldeutschland

Autoscooter, Drehorgel und Posaunenchor

Rückfragen

Klaus Zebe, 0176-10430008 

Im August und September finden auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) besondere Gottesdienste zu Volksfesten statt. Eingeladen sind die Schausteller-Familien sowie alle Interessierten. Am kommenden Sonntag (23. August) wird ein Gottesdienst zum Volksfest „Vogelschießen“ in Rudolstadt auf dem Autoscooter auf dem Festgelände Bleichwiese gefeiert. Es folgen Schausteller-Gottesdienste zur Mühlhäuser Stadtkirmes, zum Volksfest „Eisleber Wiesenmarkt“, zum Hansefest in Gardelegen und zum Burgfest in Tangermünde. Die Predigten hält meistens Klaus Zebe, Landespfarrer für Zirkus- und Schaustellerseelsorge der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). 

Für den Gottesdienst in Rudolstadt um 11 Uhr kündigt Klaus Zebe eine besondere musikalische Umrahmung an: Neben dem Posaunenchor Rudolstadt unter Leitung von KMD Frank Bettenhausen spielt der junge Schausteller Max Katzschmann mit seiner Drehorgel.

Nach der Premiere im Vorjahr gibt es am 28. August wieder einen ökumenischen Schausteller-Gottesdienst zur Mühlhäuser Stadtkirmes. Beginn ist 16 Uhr im Autoscooter auf dem Festgelände Großer und Kleiner Blobach. Musikalisch wird der Posaunenchor unter Leitung von KMD Oliver Stechbart begleiten.

Der Schausteller-Gottesdienst zum Burgfest in Tangermünde findet im Autoscooter auf dem Jahrmarkt am Elbufer am 13. September um 10 Uhr statt.

Ein Festgottesdienst wird am 20. September zum Volksfest „Eisleber Wiesenmarkt“ gefeiert. Beginn ist 9 Uhr im Festzelt auf der Festwiese. 

Ebenfalls am 20. September steht um10 Uhr im Autoscooter auf dem Festplatz in Gardelegen ein Gottesdienst zum Hansefest auf dem Programm.

Mit dem Oktoberfest in Erfurt geht im Herbst für die Schausteller in Mitteldeutschland die Saison zu Ende; auch hier ist Klaus Zebe mit vor Ort. Viele Familien werden sich dann auf ihre Einsätze auf den Weihnachtsmärkten vorbereiten, berichtet er.

Hintergrund Zirkus- und Schaustellerseelsorge:
Seit mehr als 60 Jahren betreut die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Zirkusleute und Schausteller. Zur Gemeinde gehören bundesweit etwa 23.000 Mitglieder, die von Ort zu Ort reisen: Zirkus-Mitarbeiter, Schausteller mit ihren Fahr- und Spielgeschäften, Puppenspieler mit ihren reisenden Bühnen und Marktkaufleute. Der Arbeitsschwerpunkt des Landespfarrers für Zirkus- und Schaustellerseelsorge der EKM liegt in der geistlichen Betreuung von Zirkusleuten, Schaustellern sowie Marktkaufleuten. Er besucht sie bei Gastspielen, Volksfesten und in ihren Winterquartieren. Zu den Aufgaben gehören Einzel- und Familienseelsorge, die Kinder-, Konfirmanden- und Jugendarbeit sowie das Durchführen von Gottesdiensten, Taufen und Hochzeiten. Dafür nutzt er auch ungewöhnliche Orte wie ein Zirkuszelt oder den Autoscooter. In Deutschland gibt es neben Torsten Heinrich, Leiter der Evangelischen Circus- und Schaustellerseelsorge, nur in der EKM und in der Landeskirche Hessen-Nassau einen hauptamtlichen Seelsorger, alle anderen zwölf Seelsorger arbeiten im Ehrenamt.

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Klaus Zebe, 0176-10430008 

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