Auschwitz Komitee ruft zu Engagement gegen Antisemitismus auf
Halle an der Saale/Auschwitz (epd). Zum Jahrestag des rechtsextremen Anschlags auf die Synagoge von Halle am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur hat das Internationale Auschwitz Komitee zum Engagement gegen Antisemitismus aufgerufen.
Klein: Über Jahrestag von Anschlag in Halle nicht hinweggehen
epd-Gespräch: Corinna Buschow und Mey Dudin
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, wünscht sich für den ersten Jahrestag des antisemitischen Anschlags in Halle ein deutliches Zeichen gegen Judenhass.
Haseloff: Gesellschaft muss für Klima der Toleranz sorgen | Debatte im Magdeburger Landtag zum Jahrestag des Anschlags von Halle
Magdeburg (epd). Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sieht die gesamte Gesellschaft in der Pflicht, für ein offenes Klima der Toleranz und gegenseitigen Achtung zu sorgen.
Sachsen-Anhalt sichert Schutz jüdischer Einrichtungen vertraglich zu | Zentralrat der Juden kritisiert Innenminister Stahlknecht
Halle (epd). Das Land und die jüdische Gemeinschaft in Sachsen-Anhalt haben eine Zusatzvereinbarung zum 2006 geschlossenen Staatsvertrag abgeschlossen.
Halle gedenkt des Synagogen-Anschlags vor einem Jahr
Halle (epd). Mit einem Spaziergang evangelischer und katholischer Christen zur Synagoge der Stadt endete am Freitagabend in Halle das ganztägige Gedenken an die Opfer des antisemitischen Anschlags vor einem Jahr.
Bundespräsident Steinmeier nimmt an Gedenken in Halle teil
Halle/Magdeburg (epd). Am Gedenken zum ersten Jahrestag des Synagogen-Anschlags in Halle wird am 9. Oktober auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet.
Ein Jahr nach dem Attentat in Halle | Landesbischof Kramer: "Möge der Geist der Liebe stark werden"
Ein Jahr nach dem antisemitischen Anschlag auf eine Synagoge in Halle, bei dem ein Attentäter am 9. Oktober 2019 zwei Passanten erschoss, erklärt der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer:
Eine Gefährdung für die Menschheit | Lebenslange Haft für Synagogen-Attentäter von Halle
Magdeburg (epd). Mit dem Urteil ging das Oberlandesgericht Naumburg an die Grenze des Möglichen: Gut 14 Monate nach dem rechtsterroristischen Anschlag auf die Synagoge von Halle ist der Attentäter Stephan B. am Montag zu einer lebenslangen Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden.
Digitale ökumenische Gedenkfeier aus dem Erfurter Augustinerkloster
Erfurt (epd). Thüringens Landesrabbiner Alexander Nachama hat die Thüringer zur Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte aufgerufen.
Sachsen-Anhalt erinnert an NS-Opfer | Zentralrat der Juden entsetzt über Verunglimpfung von Schoah-Opfern
Gardelegen/Magdeburg (epd). Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch (beide CDU) haben am Mittwoch in Gardelegen der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
"Wir können nicht wegschauen. Es gilt, zu widerstehen" | Rede von Landesbischof Kramer zum Holocaust-Gedenken
Zum Gedenken an die Opfer des Holocaust appelliert der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Friedrich Kramer: "Keiner darf weggucken. Das müssen wir Christinnen und Christen lernen, zuerst an uns selbst."
Beauftragter: Luthers Antisemitismus wirkt noch in Teilen der Kirche
Weimar (epd). Der Antisemitismusbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Christian Staffa, sieht in Teilen der Kirche eine weiterbestehende Judenfeindlichkeit.
"Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an" (Sacharja 2,12) | EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm ruft zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus auf
Anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, zu Wachsamkeit gegen Antisemitismus aufgerufen und dabei auch an die Schuld der christlichen Kirchen im Nationalsozialismus erinnert.
Antisemitismus: Mehr Aufmerksamkeit der Behörden "dringend geboten"
Berlin (epd). Der neue Berliner Antisemitismusbeauftragte Samuel Salzborn erwartet von den Sicherheitsbehörden mehr Engagement gegen Judenfeindlichkeit.
Friedländer: Deutschland ist ein Bollwerk für wahre Demokratie | Gedenkstunde zum Holocaust
In der Gedenkstunde für die Opfer der NS-Zeit warnt der Historiker Saul Friedländer eindringlich vor Antisemitismus und Nationalismus. Deutschland sieht der Holocaust-Überlebende heute als Bollwerk gegen die Gefahren für Menschlichkeit und Freiheit.
Hoff ab sofort auch Antisemitismus-Beauftragter in Thüringen | Umfrage: Antisemitismus bleibt Problem in Europa
Erfurt (epd). Die rot-rot-grüne Landesregierung hat den Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Benjamin-Immanuel Hoff (Linke), zum Beauftragten für jüdisches Leben in Thüringen und die Bekämpfung des Antisemitismus berufen. Er werde in seiner zusätzlichen Funktion künftig die Aktivitäten der Landesregierung zur Unterstützung jüdischen Lebens in Thüringen koordinieren, sagte Vize-Regierungssprecherin Marion Wermann nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in Erfurt.
Rabbiner Nachama: Beherzt gegen Menschenfeindlichkeit eintreten
Berlin (epd). Der Vorsitzende der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland, Andreas Nachama, hat angesichts rechtsextremistischer Gewalt zu einem beherzten Eintreten gegen "Menschenfeindlichkeit und Verblendung" aufgerufen.
Stilles Gedenken in Buchenwald | Nichtöffentliche Kranzniederlegungen und eine Webseite erinnern an die Befreiung des Konzentrationslagers vor 75 Jahren
Weimar (epd). In aller Stille ist am Samstag in der Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar der Befreiung des Konzentrationslagers durch Häftlinge und Einheiten der US-Streitkräfte am 11. April 1945 gedacht worden.
Sachsen-Anhalt richtet Meldestelle für Antisemitismus ein Studie: Juden erleben Feindlichkeit als alltagsprägend
Magdeburg (epd). Sachsen-Anhalt will eine zivilgesellschaftliche Meldestelle für antisemitische Vorfälle einrichten.
Studie zu Antisemitismus an Schulen
Berlin/Gießen (epd). Mangelndes Problembewusstsein, schlechte Schulbücher: Wissenschaftler aus Berlin und Gießen haben in einem Gutachten Antisemitismus an Schulen untersucht. Ihr Fazit lautet: Schulen können gegen Antisemitismus nur vorgehen mit einer Mischung aus Aufklärung, Prävention, Intervention, schulischen Ordnungsmaßnahmen gegen Schüler sowie dienstrechtlichen Maßnahmen gegen Lehrer, wie die beiden Universitäten am Montag mitteilten.