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Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM)

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Veranstaltungen

Ergebnisse: 6

Akademie am Vormittag

Pfarrer Teja Begrich - evangelisches Dompfarramt Havelberg

DAS GERÜCHT ÜBER DIE JUDEN DIE KONTINUITÄT DES ANTISEMITISMUS

"Das Gerücht über die Juden", so hat DTheodor W. Adorno den Antisemitismus bezeichnet und damit auf zwei grundlegende Dinge hingewiesen. Zum einen nimmt er die Konstruktion von "die Juden" auf, so als ob alle Juden dieser Welt eine homogene Menge wären. Das sind sie aber nicht. Für den Antisemiten sind sie es aber, denn undifferenziert hasst es sich leichter. Und zum zweiten nimmt er das Gerücht als Wesensmerkmal des Antisemitismus auf. Gerüchte machen Andeutungen, beruhen auf Hörensagen und nacherzählen, aber nicht unbedingt auf Wahrheit. Beide Elemente haben in der westlichen Welt seit dem 7. Oktober 2023 einen überaus prominenten Platz gefunden. Dagegen hilft nur Aufklärung. Dazu will dieser Vormittag einladen.

Veranstaltungsdaten

  • Montag, 2. Februar 2026
  • 10:30 Uhr
  • Kristanplatz 1, 99974 Mühlhausen/Thüringen
    Haus der Kirche

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Philosophischer Salon: Universalismus verteidigen? Kant, Habermas und Boehm

Leitfrage: Wie lässt sich ein Begriff von Vernunft oder Moral rechtfertigen, der für alle Menschen gelten soll?

Der Universalismus steht unter Beschuss – zu abstrakt, zu eurozentrisch, zu normativ. Dennoch bleibt er für viele der unverzichtbare Grundpfeiler von Menschenwürde und Gleichheit. Wir gehen zurück zu Kant und Habermas und diskutieren aktuelle Versuche, das Allgemeine neu zu denken – etwa bei Omri Boehm. Eine Einladung, den Streit um Vernunft, Pluralität und die Bedingungen des Allgemeinen gemeinsam zu führen.

Die Seminarreihe ist als Online-Angebot konzipiert und findet im digitalen Bildungshaus der Ev. Kirche in Mitteldeutschland statt. Der Zugang wird Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt.

Bitte wählen Sie sich bereits 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung ein! Wir bieten Ihnen auch eine technische Einführung an.

Termine: 08.10.25 | 05.11.25 | 03.12.25 | 07.01.26 | 04.02.26
Kosten: 10,- € pro Abend (45,- € für alle Abende)
Anmeldung: www.eeblsa.de

Referent: Martin Thoms promoviert in Systematischer Theologie, studierte Theologie in Braunschweig und Reutlingen.
Seine intensive Auseinandersetzung mit Philosophie – im Studium wie in umfassender eigener Weiterbildung – prägt seine Arbeit ebenso wie seine theologischen Wurzeln. Er ist Autor mehrerer Bücher und als Referent im deutschsprachigen Raum tätig.

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Höre doch, was ich nicht sagen kann … Zur Entwicklung einer traumasensiblen Kultur in Kirche und Diakonie

Gemeinsam mit den Frauen und Männern der Betroffenenvertretung
Mitteldeutschland haben wir Mitarbeiterinnen von der Fachstelle
Umgang mit sexualisierter Gewalt diesen Fachtag vorbereitet.
Zusammen mit ihnen haben wir uns auf den Weg gemacht, um zu fragen:
• Wie können sich Menschen einander begegnen,
wenn Unaussprechliches zwischen ihnen steht?
• Was braucht es, dass Betroffene von sex. Gewalt Sicherheit und
Vertrauen erfahren können?
• Welche Ressourcen können in der Begegnung aktiviert werden?
• Kurzum: Welche Haltungen sind nötig, damit sich traumasensibles
Arbeiten in Kirche und Diakonie entwickeln kann?
Wir laden Sie herzlich ein zu einem Fachtag, der neben theoretischen und praktischen
Impulsen vor allem zu Begegnung und Austausch einlädt.

Veranstaltungsdaten

  • Donnerstag, 5. Februar 2026
  • 9:30 Uhr - 17:00 Uhr
  • Zinzendorfplatz 3, 99192 Neudietendorf

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Akademie am Vormittag

Prof. Dr. Holger Helbig - Literaturwissenschaftler, Universität Rostock

ALZHEIMER IN DER LITERATUR - HIRNGESPINSTE - WOVON SCHRIFTSTELLER ERZÄHLEN

Die demografische Entwicklung hin zu einer alternden Gesellschaft spiegelt sich auch in der Literatur wider. Themen, die langeZeit tabuisiert wurden, rücken verstärkt in den Fokus – darunter die Alzheimer-Krankheit, eine Form der Demenz, die durch fortschreitenden Gedächtnisverlust und tiefgreifende Persönlichkeitsveränderungen gekennzeichnet ist.

In Deutschland sind derzeit rund 1,7 Millionen Menschen von Demenz betroffen –Tendenz steigend. Immer mehr Autorinnen und Autoren schreiben über diese „Erkrankung des Vergessens“. Sie entwerfen in ihren Werken ein komplexes Krankheitsbild und behandeln zentrale Aspekte unseres gesellschaftlichen Selbstverständnisses: Wie wollen wir mit unseren Eltern umgehen, wie für unsere Kinder sorgen, wann fühlen wir uns schuldig, wann schämen wir uns, und warum? Häufig werden diese Erzählungen im Umfeld der Kranken geschrieben, sie sind Selbsthilfe und Trost. In den seltensten Fällen handeln sie von Literatur, von Kunst im engen Sinne. Welche Rolle spielt Literatur in unserer Gesellschaft und in der Medizin?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Literaturwissenschaftler in seinem Vortrag. Helbig, geboren 1965 in Mühlhausen, ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Rostock.

Veranstaltungsdaten

  • Montag, 2. März 2026
  • 10:30 Uhr
  • Kristanplatz 1, 99974 Mühlhausen/Thüringen
    Haus der Kirche

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Friedhofs-Konvent 2026

Herzliche Einladung zum Konvent für haupt- und ehrenamtlich Engagierte in der Friedhofsverwaltung und -pflege.

Dabei widmen wir uns dem Themenkreis der Grabmalsicherung, den Verkehrssicherungspflichten und des Arbeitsschutzes. Nach dem Friedhofsgesetz über die evangelischen Friedhöfe vom 20.11.2020 ist der Friedhofsträger für die allgemeine Verkehrssicherungspflicht auf dem Friedhof verantwortlich. Das jährliche Überprüfen von Grabmalanlagen auf Standfestigkeit stellt einen essentiellen Bestandteil für die Gewährleistung der Sicherheit dar, letztlich auch um die Friedhöfe sicher und würdevoll zu erhalten.

Die Veranstaltung wird Frau Nolze, Ortskraft für Arbeitssicherheit und Versicherungsangelegenheiten, mit den Hintergründen des Arbeitsschutzes auf dem Friedhof einleiten. Herr Koch, Sachkundiger der Grabsteinprüfung und Dienstleister auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes der Firma BSK Grabsteinprüfung, wird dazu die praktischen Sicherungsmaßnahmen der Grabmale und die Vorgehensweise der Standfestigkeitsprüfung vorstellen. Nach einer kurzen Pause mit Verköstigung wird Frau Körner, Referentin Finanzrecht im Landeskirchenamt, die Verkehrssicherungspflichten und Rechtsfolgen bei nicht verkehrssicheren Grabmalen auf dem Friedhof erläutern. In einer abschließenden Fragerunde haben Sie die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen und in den Austausch zu gehen.

Wir freuen uns über die Rückmeldung zu Ihrer Teilnahme unter nachfolgendem Link: https://forms.office.com/e/Rq8ZwPX9MM

Gern können Sie sich alternativ auch per E-Mail, Telefon oder schriftlich an die veröffentlichten Kontaktdaten bis zum 31.01.2026 zurückmelden.

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GKR Stammtisch

Ein Treffen für alle GKR's und Akteure in den Kirchengemeinden zum Austausch, für Neuigkeiten und viele Fragen, die schon immer gestellt werden sollten.

Veranstaltungsdaten

  • Mittwoch, 11. März 2026
  • 18:00 Uhr
  • Mühlenweg 9, 04932 Großthiemig

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