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Taufe

in der evangelischen Kirche

Taufe; Foto: epd-bildEin Kind zu bekommen, gehört zu den bewegendsten Erlebnissen. Das Wunder der Geburt lässt uns staunen und dankbar sein. Fragen stellen sich ein: Was wünschen und erhoffen wir für unser Kind? Was wollen wir ihm mit auf den Weg geben und wovor wollen wir es bewahren? Welche Bedeutung hat Gott für unser Leben? Sollen wir unser Kind taufen lassen?

In der Taufe vertrauen wir unsere Freude über das neue Leben, aber auch unsere Ängste Gott an. Seine Zuwendung und Liebe umfängt jeden einzelnen Menschen. Wir sind nicht uns selbst überlassen. "Gott hat dich bei deinem Namen gerufen", sagt ein Bibelvers, der oft auch als Taufspruch genutzt wird. Mit unseren Stärken und Schwächen nimmt Gott uns an. Er wendet sich uns zu.

Die Taufe ist darauf die Antwort, ein zustimmendes Ja. Kleine Kinder können das freilich noch nicht ausdrücken. Deshalb sprechen Eltern und Paten bei der Taufe dieses Ja mit dem Glaubensbekenntnis aus. Später, bei der Konfirmation im Alter von 14 Jahren, wird das Kind dann zum Ausdruck bringen, ob es diese Entscheidung auch weiter für sich gelten lassen möchte.

Aber nicht nur die Taufe im Kindesalter ist üblich. Mehr und mehr entscheiden sich Erwachsene für die Taufe.

Getauft wird, indem eine Pfarrerin oder ein Pfarrer den Kopf des Täuflings dreimal mit Wasser begießt und dazu spricht: "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Dabei liegt im Symbol des Wassers eine vielfältige Bedeutung. Wasser ist lebensnotwendig, es reinigt, erfrischt und trägt uns.

Dem Täufling wird der Segen Gottes zugesprochen und es wird ihm ein Taufspruch mitgegeben. Es wird für ihn und seinen Lebensweg um Gottes Begleitung und Schutz gebetet.

Die evangelische Kirche lädt alle Menschen zur Taufe ein, die nicht getauft sind. Die Taufe kann einen Anfang im Glauben bezeichnen, aber auch ein Markstein auf dem Lebensweg sein. Stets macht sie deutlich, dass ein Mensch nicht allein auf sich selbst vertraut, sondern auf Gott und die christliche Gemeinschaft.

Wenn Sie sich für die Taufe, die eines Kindes oder Ihre eigene, interessieren bzw. Fragen dazu haben, nehmen Sie am besten Kontakt mit einer Kirchengemeinde in Ihrem Umfeld auf. Zur Vorbereitung der Taufe gibt es zwischen Pfarrer oder Pfarrerin und den Eltern oder einem Elternteil ein Taufgespräch. Für erwachsene Taufbewerber werden unterschiedliche Formen der Vorbereitung angeboten

Sie finden die evangelische Kirche im Telefonbuch unter "K" wie Kirche oder auch in diesem Internet-Portal.

Wir sind für Sie da.

Ihre evangelische Kirche.


Antworten auf häufig gestellte Fragen

In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?
Die Taufe ist in jedem Lebensalter möglich. Am häufigsten werden Kinder in den ersten beiden Lebensjahren getauft.

Können Eltern ihr Kind taufen lassen, wenn sie nicht Kirchenmitglieder sind?
Ja, das ist möglich. Notwendig ist allerdings, dass jemand die Patenschaft und damit die Mitverantwortung für die christliche Erziehung des Kindes übernimmt.

Wer kann Pate oder Patin werden?
Paten müssen einer christlichen Kirche angehören und mindestens 14 Jahre alt sein.

Was ist ein Taufspruch?
Taufsprüche sind kurze Bibelzitate, die selbst ausgewählt werden können. Hier finden Sie viele Sprüche: www.taufspruch.de

Kostet die Taufe Geld?
Nein. Die Kosten trägt die Gemeinde.

Müssen Eltern verheiratet sein, wenn sie ihr Kind taufen lassen wollen?
Nein. Aber die Sorgeberechtigten müssen sich einig sein, das Kind taufen zu lassen.

Foto: epd-bild



Kontakt

Gemeindedienst der
Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)

Ansprechpartner:
Pfarrer Karsten Müller
Zinzendorfplatz 3
99192 Neudietendorf
Fon 036202/771790
Fax 036202/771798
gemeindedienst@ekmd.de
www.gemeindedienst-ekm.de


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