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Kirchensteuer

Aktuell: Informationen zur Abgeltungssteuer

Neues Verfahren für Kirchensteuer auf Kapitalerträge
Interview mit Oberkirchenrat Stefan Große

Haben Sie auch Post von Ihrer Bank oder Versicherung erhalten wegen der Kirchensteuer? In Deutschland sind auf Kapitalerträge, also z.B. auf Zinsen, Steuern zu zahlen. Festgelegt ist auch, dass, genau wie bei der Lohnsteuer, 9 % dieser Kapitalertragssteuer noch als Kirchensteuer zu entrichten sind. Neu ist das nicht. Das Verfahren dazu wird allerdings zum 1. Januar 2015 geändert. Die Sache hat für viel Verwirrung gesorgt. Der Finanzdezernent der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Oberkirchenrat Stefan Große, geht darauf ein.

Flyer "Kirchensteuer auf Kapitalerträge" (PDF, 1,2 MB)
Interview (PDF, 34 KB)
Pressefoto OKR Große (JPG, 512 KB)
Audiobeitrag zum Thema
Pressemitteilung vom 10.1.2014

Kirchensteuer
Kirchensteuer zahlt nur, wer auch Lohnsteuer bzw. Einkommensteuer zahlt. Die Kirchensteuer ist der Beitrag der Mitglieder der Kirche. Anders als bei einer Vereinsmitgliedschaft ist die Kirchensteuer an das Einkommen gebunden. Damit ist sie je nach sozialer Lage gestaffelt und sorgt aus finanzieller Sicht für Gerechtigkeit unter den Kirchenmitgliedern. Die Kirchensteuer beträgt 9 % von der Lohnsteuer und wird vom Finanzamt einbehalten und dann an die Kirche überwiesen. Diesen Service der Finanzbehörden bezahlen wir. Dennoch ist es die kostengünstigste und gerechteste Variante.

Für Arbeitnehmer, die in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen oder Brandenburg arbeiten und hier Steuern zahlen, aber außerhalb wohnen, erfolgt der sogenannte "Grenzgängerausgleich" an andere Landeskirchen (Clearing). Umgekehrt erhalten wir für Gemeindeglieder der EKM, die im Einzugsbereich anderer Landeskirchen arbeiten und dort Steuern zahlen, einen entsprechenden Ausgleich.

Kirchgeld / Gemeindebeitrag

Da nur Kirchensteuer zahlt, wer auch lohnsteuerpflichtig ist, gibt es zusätzlich das freiwillige Kirchgeld bzw. den Gemeindebeitrag. Dies wird von allen volljährigen Kirchenmitgliedern direkt vor Ort erbeten. Festgelegt ist nur ein Mindestbeitrag. Jede und jeder darf und soll soviel geben, wie ihr und ihm die Kirchgengemeinde am Herzen liegt, übrigens auch dann, wenn man bereits Kirchensteuern zahlt. Mit den Beträgen finanziert die Kirchengemeinde vor Ort ihre Arbeit.

Zum Download:
Beschluss der Föderationssynode über die Erhebung des Gemeindebeitrags/Kirchgeldes 2009 und 2010 (gilt per Beschluss der Landessynode auch für das Jahr 2011 und 2012): Gemeindebeitrag_Kirchgeld.pdf (PDF, 92 KB)



Kontakt

Landeskirchenamt der EKM
Dezernat Finanzen
Michaelisstraße 39
99084 Erfurt
Fon 0361/51800-500
Fax 0361/51800-509

 

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  • Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 11.30 Uhr
  • Montag bis Donnerstag von 14 Uhr bis 16 Uhr.

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