Bund und Länder starten Corona-Aufholprogramm für Schulen

Dresden/Berlin (epd). Sachsen beteiligt sich an einem gemeinsamen Corona-Aufholprogramm des Bundes und der Länder für Kinder und Jugendliche. 

Für zusätzliche Maßnahmen stehen Gelder in Höhe von 47,5 Millionen Euro vom Bund sowie dazu noch einmal ebenso viel vom Land Sachsen bereit, teilte das Kultusministerium am Donnerstag in Dresden mit. Das Programm soll Folgen der Pandemie abmildern und Lernrückstände bei Schülerinnen und Schüler beseitigen helfen.

„Kinder und Jugendliche hat die Isolation durch Schulschließungen besonders hart getroffen“, erklärte Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU). Mit dem Programm solle sicherstellt werden, dass diejenigen Schülerinnen und Schüler Unterstützung bekommen, die Hilfe am dringendsten benötigen.

Laut Piwarz sollen in Sachsen allen Schulen in den nächsten zwei Jahren zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung stehen. Damit sollen unter anderem bedürftige Schülerinnen und Schüler Förder- und Nachhilfeangebote unter Einbeziehung auch externer Bildungsanbieter bekommen.

Wichtig bei der Umsetzung der Hilfsangebote sei, dass die Schulen eigenverantwortlich über deren Ausgestaltung und die Zusammenarbeit mit Partnern entscheiden können, erklärte Piwarz. Als weitere Maßnahme soll das Angebot der Schulassistenz verstärkt werden. Wann das Aufholprogramm starten kann, ist noch offen.



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