Corona-Angst: Evangelische Stiftung Neinstedt schaltet Krisentelefon

Neinstedt (epd). Die Evangelische Stiftung Neinstedt hat angesichts der Corona-Pandemie ein Krisentelefon geschaltet.

Dies sei ein kostenfreies Beratungsangebot der psychiatrischen Institutsambulanz bei Ängsten und psychischen Belastungen, die mit dem Corona-Virus in Verbindung stünden, teilte die Stiftung am Donnerstag mit. Das Krisentelefon ist von Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr sowie 16 bis 18 Uhr unter 03947/99 182 erreichbar.

Mit der Ausbreitung des Coronavirus und den Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen seien die meisten Menschen in einer völlig ungewohnten Ausnahmesituation, erklärte die Stiftung. Das löse Ängste aus und bereits bestehende psychische Belastungen könnten sich verschlimmern. Angstzustände, Depressionen, Schlafstörungen, Konflikte in der Familie und mit Partnern könnten zunehmen. Kontaktbeschränkungen und häusliche Isolation könnten diese Zustände noch begünstigen. Die telefonischen Einzelgespräche sollen zur kurzfristigen Entlastung beitragen und individuelle Orientierungshilfe geben, heißt es.

Die Evangelische Stiftung Neinstedt gehört nach eigenen Angaben zu den größten Sozialdienstleistern im Land Sachsen-Anhalt und ist Träger von Einrichtungen der Behinderten-, Senioren-, Kranken-, Kinder- und Jugendhilfe. Die diakonische Stiftung hat Standorte im Harz- und Bördekreis, 1.800 Betreuungsplätze und 1.100 Mitarbeiter.



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