Corona: Sachsen lockert weiter | Testpflicht an Schulen bleibt

Dresden (epd). Vor dem Hintergrund niedriger Infektionszahlen will Sachsen weitere Corona-Schutzmaßnahmen aufheben.

Für den Fall einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 10 sollen Kontaktbeschränkungen und Personenbegrenzungen komplett wegfallen, wie das sächsische Kabinett am Dienstag in Dresden beschloss.

Eine Maskenpflicht soll es laut Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) aber immer noch beim Einkaufen, im öffentlichen Nahverkehr und bei körpernahen Dienstleistungen sowie in Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten gelten. Die neue Corona-Schutzverordnung soll am 1. Juli im Kraft treten.

In Schulen und Kindertageseinrichtungen besteht dann bei einer Inzidenz unter 10 nur noch eine einmalige wöchentliche Testpflicht. Oberhalb der 10er Inzidenz bleibt es bei der zweimaligen Testpflicht pro Woche.

Laut Köpping lag der Inzidenzwert am Dienstag in Sachsen bei 5,2. In allen Landkreisen und kreisfreien Städten war die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen unter 10.

Die neue Verordnung sieht zudem vor, dass oberhalb einer Inzidenz von 100 Grund- und Förderschulen sowie Kindertageseinrichtungen in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Das würde dann erneut einen Wechselbetrieb für Schülerinnen und Schüler bedeuten. Die Maskenpflicht fällt an sächsischen Schulen ab einer Inzidenz unter 35 weg.



Ähnliche Artikel