Freie Schulen begrüßen schrittweisen Unterrichtsbeginn

Erfurt (epd). Thüringens Schulen in freier Trägerschaft begrüßen die Ankündigung der Landesregierung zur schrittweisen Wiederaufnahme des Schulunterrichtes.

Die Maßnahmen im Bildungsbereich seien wohlüberlegt und fänden eine akzeptable Balance zwischen der gebotenen Vorsorge und der notwendigen Absicherung der Bildungswege der Schüler, sagte der Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Schulträger in Thüringen, Marco Eberl, am Donnerstag in Erfurt. Die Schulen sollen im Land ab 27. April zunächst wieder für die Abiturjahrgänge öffnen.

Natürlich müssten die Schritte jetzt genauer beschrieben und insbesondere die Betreuungsangebote der Kindergärten und Horte in den Blick genommen werden. "Wenn Lehrer den Präsenzdienst in den Schulen wieder aufnehmen werden, sollten wir auch ihre Belange berücksichtigen", fügte Eberl hinzu, der auch Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland ist. Dazu zählt für ihn neben dem gesundheitlichen Schutz aller Mitarbeiter in den Schulen auch die Betreuung ihrer Kinder.

Nach einigen Irritationen freue er sich, dass der Bitte nach einer direkten Kommunikation mit dem Bildungsministerium inzwischen nachgekommen worden sei. Eberl dankte Minister Helmut Holter (Linke) ausdrücklich für die verbindlichen Absprachen zur Kommunikation und Abstimmung mit den Sprechern der Landesarbeitsgemeinschaft. "Die schwierigen Herausforderungen dieser Tage betreffen staatliche und freie Schulen gleichermaßen, deshalb begrüßen wir die grundsätzliche Zusage, keine Ungleichbehandlung entstehen zu lassen", erklärte er.



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