Haseloff: Weitere Kriterien neben Inzidenz in Sachsen-Anhalt

Magdeburg (epd). Neben den Inzidenzwerten sollen ab dem 23. August in Sachsen-Anhalt weitere Kriterien zur Beurteilung der Corona-Lage hinzugezogen werden.

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) nannte am Dienstag nach einer Kabinettspressekonferenz in Magdeburg die Auslastung der Intensivbetten, die Schwere der Verläufe, die Zahl der beatmeten Patienten und die Impfquote. Die beschlossene Änderung der Verordnung zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie soll den Angaben zufolge bis zum 16. September gelten.

„Die Inzidenz ist aber nach wie vor Gesetzesgrundlage“, betonte Haseloff. Die weiteren Faktoren sollen den Kommunen allerdings mehr Spielraum ermöglichen, um eine angemessene Bewertung der Lage vorzunehmen, ergänzte Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD). Die Überschreitung der Inzidenz von 35 solle - etwa mit Blick auf höhere Impfquoten - nicht mehr zu automatisch greifenden Maßnahmen führen.

Darüber hinaus verabschiedet sich Sachsen-Anhalt von der 10-Quadratmeter-Regel: Bisher seien beispielsweise Besucherzahlen von Ausstellungen trotz 3G-Regel - geimpft, genesen, getestet - limitiert. Lediglich beim Einkaufen solle die Regelung weiter bestehen bleiben, sagte Haseloff weiter.

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