Keine allgemeine Maskenpflicht an Sachsens Schulen

Dresden (epd). Sächsische Schüler, Lehrer, Erzieher und Kita-Kinder werden nach dem Ende der Sommerferien in rund drei Wochen nicht flächendeckend verpflichtet, Mund-Nasen-Schutzmasken zu tragen.

Je nach lokalem Corona-Infektionsgeschehen können Schulen allerdings selbstständig eine Maskenpflicht anordnen. Schülern und Lehrern werde das Tragen von Schutzmasken außerhalb des Unterrichts empfohlen. Das sieht die neue Allgemeinverfügung zum Betrieb von Schulen und Kitas vor, die Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) am Dienstag in Dresden vorstellte.

Die Regelung soll am 31. August in Kraft treten und bis 21. Februar 2021 gelten. Der lange Zeitraum solle zur Planungssicherheit beitragen und zugleich deutlich machen, dass der Freistaat keine landesweiten Beschränkungen mehr wolle, erklärte Piwarz.

Laut Verfügung dürfen Personen, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind oder mindestens ein typisches Symptom aufweisen, kein Schulgebäude betreten. Gleiches gilt für Personen, die innerhalb der zurückliegenden 14 Tage Kontakt mit einer infizierten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und keinen negativen Corona-Test vorlegen können.

Eltern und externe Partner müssen während ihres Aufenthaltes auf dem Schulgelände verpflichtend eine Schutzmaske tragen. Schulische Veranstaltungen seien unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen zulässig. Eltern von Kita-Kindern müssen den Angaben nach täglich schriftlich erklären, dass ihre Kind kein Symptom wie Fieber, Husten, Durchfall, Erbrechen oder ein allgemeines Krankheitsgefühl aufweist.



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