Pädagogen evangelischer Schulen nehmen Impfmöglichkeit wahr | Sonntag: Impfstart für Grundschullehrkräfte

Die Pädagoginnen und Pädagogen evangelischer Grundschulen nehmen, entsprechend der verfügbaren Kapazitäten, die Möglichkeit der Corona-Schutzimpfung in Anspruch.

„Sobald die Arbeitgeberbescheinigung vorlag, habe ich mich um einen Impftermin in Erfurt gekümmert. Ich werde mich am Sonntag im Katholischen Krankenhaus impfen lassen“, schaut Timo Pröger (41), Pädagoge an der Evangelischen Grundschule Erfurt, hoffnungsvoll auf den kommenden Sonntag. „Neben den regelmäßigen Testungen gibt mir die Schutzimpfung viel mehr Sicherheit im Schulalltag, so kann ich mich mit einem sorgenfreieren Gefühl auf den Schulbetrieb konzentrieren und den Präsenzunterricht mit meinen Schülerinnen und Schülern durchführen“.

Corona-Tests als auch Impfungen geschehen an evangelischen Schulen auf freiwilliger Basis. „Wir sind dankbar, dass Pädagoginnen und Pädagogen – wenn auch zunächst nur im Kita- und Grundschulbereich – in der Priorisierung vorgezogen wurden. Wir hatten das lange gefordert. Deshalb werbe ich nun mit Nachdruck dafür, dass alle berechtigten Pädagoginnen und Pädagogen in den Kindergärten und Grundschulen das Impfangebot wahrnehmen. Jede Impfung ist nicht nur ein Beitrag zum Selbstschutz, sondern ein Zeichen der Verantwortlichkeit anderen gegenüber und schließlich ein weiterer Schritt aus der Pandemie. Jeder und jede kann nun ihren Anteil leisten, damit die Pandemie bald zu Ende geht“, so Marco Eberl, Vorstandsvorsitzender der EKM-Schulstiftung.



Ähnliche Artikel