Präsenz- und Wechselunterricht in Sachsen-Anhalt erst im März

Magdeburg (epd). Sachsen-Anhalts Schülerinnen und Schüler müssen auch nach dem Ende der Winterferien am 14. Februar weitgehend von zu Hause aus lernen.

Erst ab dem 1. März werde unter dem Vorbehalt der Corona-Entwicklung wieder eingeschränkter Präsenzunterricht möglich sein, sagte Landesbildungsminister Marco Tullner (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Magdeburg.

Grundschüler sollen dann laut Tullner bei ausgesetzter Präsenzpflicht "in festen Verbindungen in festen Räumen mit festem Lehrer" unterrichtet werden. An den weiterführenden Schulen solle ein Wechselmodell mit geteilten Klassen angewendet werden. Für Lehrer werde es wie schon im Januar Schnelltests geben.

Die Abschlussklassen blieben weiter im Präsenzmodus, sagte Tullner. An den Prüfungsterminen werde festgehalten, allerdings sollen die Prüflinge unter anderem mehr Zeit bekommen und der Unterricht zuvor stärker auf die prüfungsrelevanten Fächer fokussiert werden.

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) teilte mit, Sachsen-Anhalt arbeite derzeit an einem Katalog, unter welchen Voraussetzungen nach Ablauf der aktuellen Corona-Schutzverordnung Mitte Februar welche Öffnungen denkbar seien. Als Indikatoren könnten dabei laut Haseloff neben der Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen auch die Auslastung der Intensivstationen, die Belastung des Gesundheitswesens und "die allgemeine Akzeptanz und Mitwirkungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger" dienen. Der Katalog solle nächsten Dienstag im Kabinett beraten werden und tags darauf als Gesprächsgrundlage für die nächsten Beratungen von Bund und Ländern dienen.



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