Sachsen-Anhalt ermöglicht Einschulungsfeiern

Magdeburg (epd). In Sachsen-Anhalt werden Einschulungsfeiern auch wieder im größeren Rahmen möglich.

Dies ist Teil der siebten Eindämmungsverordnung, die am Donnerstag in Kraft tritt und weitere Lockerungen für die Bevölkerung festlegt, wie die Landesregierung am Dienstag in Magdeburg mitteilte. Die niedrige Infektionsrate ermögliche diese Schritte. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) betonte, das Land setze auf die Eigenverantwortung der Bürger.

Fachkundig organisierte Feiern werden nicht erst ab 31. August, sondern bereits am 29. August in geschlossenen Räumen mit bis zu 500 Personen ermöglicht. Bei den generell empfohlenen Veranstaltungen im Außenbereich bleibt es bei der Personengrenze von 1.000. Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) verwies darauf, dass traditionelle Einschulungsfeiern meist in Sporthallen, Aulen und Festsälen stattfinden würden. Bei privaten Feiern bleibt es bei der Personengrenze von 50. Der Kita- und Schulbetrieb soll ab 29. August wieder im Regelbetrieb starten.

Messen, Ausstellungen sowie Spezial- und Jahrmärkte dürfen wieder öffnen, wenn sich auf zehn Quadratmetern Fläche nur ein Besucher aufhält. Bars, Clubs und Diskotheken bleiben weiter geschlossen, sie gehörten zu den problematischsten Bereichen, so Grimm-Benne. Dort müsse es spätestens im Herbst eine bundesweite Regelung geben. Bis 31. Oktober müsse auch geklärt werden, wie die Weihnachtsmärkte zu gestalten seien.

Die Verordnung tritt den Angaben zufolge mit Ablauf des 16. September, bei Großveranstaltungen am 31. Oktober, außer Kraft.



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