Sachsen-Anhalt fördert Schüler mit Lerndefiziten

Magdeburg (epd). Für rund 200.000 Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt beginnen am Donnerstag die Sommerferien. 

Um pandemiebedingte Lerndefizite auszugleichen, können Mädchen und Jungen in drei Landkreisen auch nach Ende des Schuljahres 2020/2021 an sogenannten Lerncamps teilnehmen. „Uns ist bewusst, dass trotz des hohen Engagements und des Einsatzes der Lehrkräfte und Elternhäuser nicht alle Schülerinnen und Schüler vom Distanzunterricht gleichermaßen profitieren konnten“, erklärte Bildungsminister Marco Tullner (CDU) am Mittwoch in Magdeburg. Vor diesem Hintergrund werde Sachsen-Anhalt gezielt mit Lernangeboten gegensteuern.

Das Pilotprojekt der Lerncamps wird laut dem Bildungsministerium im Landkreis Harz, dem Burgenlandkreis sowie in Dessau-Roßlau an insgesamt vier Orten angeboten. Damit soll Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit geboten werden, den Anschluss an das kommende Schuljahr zu verbessern und gut vorbereitet zu starten. Das Angebot richtet sich demnach an Schülerinnen und Schüler in den siebten und achten Schuljahrgängen der Sekundar- und Gemeinschaftsschulen. Bei größerer Nachfrage sollen die Lerncamps auch künftig in den Ferien angeboten werden, erklärte das Bildungsministerium weiter.



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