Sachsen-Anhalt lockert Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht

Magdeburg (epd). Den Menschen in Sachsen-Anhalt stehen zum Wochenende weitere Erleichterungen bei den Corona-Schutzmaßnahmen ins Haus.

Die Kontaktbeschränkungen werden in die Empfehlung umgewandelt, sich mit maximal zehn Personen aus anderen Haushalten und möglichst im Freien zu treffen sowie größere Ansammlungen zu vermeiden, wie Landesgesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) nach einer Sitzung des Kabinetts am Dienstag in Magdeburg sagte.

Bei privaten Feiern können demnach 50 Personen zusammenkommen, ohne negative Virustests vorweisen zu müssen. Bei professionell organisierten Veranstaltungen sollen 1.000 Besucher möglich sein, in Innenräumen bis zu 500, jeweils mit Corona-Negativtest. Die Änderungen sollen in der 14. Verordnung zur Eindämmung der Pandemie festgeschrieben werden, die Ende der Woche beschlossen werden und bis Mitte Juli gelten soll.

Für unter 18-Jährige soll dann im Freizeitbereich auch die Testpflicht entfallen, wie Grimm-Benne weiter sagte. Grund sei, dass Schülerinnen und Schüler in den Einrichtungen bis zu den Sommerferien weiterhin zweimal pro Woche auf das Virus getestet würden.

Die Maskenpflicht soll nach Angaben der Ministerin dort aufrechterhalten bleiben, wo der Mindestabstand zu anderen Personen von 1,50 Metern nicht eingehalten werden könne. Als Beispiele nannte sie Einkaufen, den öffentlichen Personennahverkehr und Kulturveranstaltungen, sobald Besucher ihren Platz erreicht haben. Zugleich wird die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gelockert: Künftig reicht es dann auch wieder aus, einen anderen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.



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