Sachsen-Anhalt regelt Schulbetrieb bis zu den Sommerferien

Magdeburg (epd). Sachsen-Anhalts Grundschulen starten am 2. Juni nach den Pfingstferien mit einem Wechselmodell zwischen Präsenz- und Fernunterricht.

Die Schulen haben dann ab 8. Juni die Möglichkeit, zu einem eingeschränkten Regelbetrieb zurückzukehren und dauerhaft alle Schüler in den Schulen zu unterrichten, wie das Bildungsministerium am Freitag in Magdeburg mitteilte.

Spätestens ab 15. Juni soll dieser Prozess an allen Grundschulen in Sachsen-Anhalt abgeschlossen sein. "Auch, wenn alle Kinder wieder in die Grundschulen zurückkehren können, wird das noch kein ganz regulärer Betrieb sein. Gleichzeitig sind die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen weiter von zentraler Bedeutung", betonte Bildungsminister Marco Tullner (CDU).

Alle weiterführenden Schulen starten am 2. Juni ebenfalls zunächst mit dem Wechselmodell. Eltern, die Bedenken wegen des Infektionsgeschehens haben, können eine Beschulung ihrer Kinder im Fernunterricht beantragen, wie das Ministerium mitteilte. Die Schüler werden dann mit Unterrichtsmaterialien versorgt und in die pädagogischen Angebote eingebunden.

Tullner kündigte an, nach den Pfingstferien die Erfahrungen mit freiwilligen Lernangeboten überprüfen zu wollen. Diese Erfahrungen würden ausgewertet und mit den Schulen besprochen, ob und wie eine Wiederholung dieser Angebote in den Sommerferien möglich sein könne.



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