03.12.2021
Sachsen-Anhalt schärft Pandemie-Maßnahmen nach

Magdeburg (epd). Sachsen-Anhalt wird die Pandemie-Maßnahmen verschärfen. 

Nach den Beratungen zwischen Bund und Ländern wolle das Bundesland die Beschlüsse zügig umsetzen, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) im Anschluss am Donnerstagabend in Magdeburg. Das Kabinett in Magdeburg habe sich dabei auf einige Kernpunkte geeinigt.

Demnach gelte ab Montag neben den bestehenden 2G-Regelungen für Kultur und Gastronomie diese Maßnahme auch im Einzelhandel. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Gebrauchs wie Supermärkte und Drogerien, aber auch Bau- und Gartenbaumärkte. Auch soll es Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und eine Obergrenze für Großveranstaltungen in Kultur und Sport geben. Diskotheken müssten ab einer Inzidenz von 350 schließen.

An privaten Treffen in Innenräumen können Angaben der Staatskanzlei zufolge maximal 50 geimpfte und genesene Personen teilnehmen, in Außenbereichen gilt eine Obergrenze von 200 Menschen. Die bereits angekündigte Maskenpflicht für Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen soll demnach ebenfalls kommen. Die neue Verordnung soll bereits ab morgen in einem Umlaufverfahren unter den Ministerien abgestimmt werden und am Montag in Kraft treten, hieß es.

„Mit Hilfe von bundesweit einheitlichen Regelungen und regionalen Anpassungen werden wir die Pandemie nachhaltig bekämpfen können“, sagte Haseloff. Wichtig sei unter anderem, dass die Sonderregelung beim Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2022 verlängert werde.


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