Sachsen will Corona-Einschränkungen bis 9. Januar aufrecht erhalten

Dresden (epd). Die sächsische Landesregierung will den aktuellen Teillockdown bis zum 9. Januar verlängern.

Darauf hat sich das Kabinett am Dienstag verständigt. Demnach sind Freizeitangebote, Kultur- und Sportveranstaltungen sowie Großveranstaltungen, Weihnachtsmärkte und Messen weiterhin untersagt. Auch Clubs, Bars und Diskotheken sollen geschlossen bleiben.

Die neue Corona-Notfallverordnung soll am 13. Dezember in Kraft treten und bis einschließlich 9. Januar 2022 gelten. Die Landesregierung will am Mittwoch zu einzelnen Punkten öffentlich Auskunft geben. Die neue Verordnung soll am Freitag vom Kabinett beschlossen werden. Der Entwurf der Verordnung geht zuvor in die Anhörung. Er steht den Angaben zufolge unter Vorbehalt des Beschlusses des neuen Infektionsschutzgesetzes durch den Bund.

Verschärft werden die Regeln für die Gastronomie: Es soll eine Hotspot-Regelung eingeführt werden, wonach ab einer Inzidenz von mehr als 1.500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an sieben Tagen die Gastronomiebetriebe schließen müssen. Ansonsten gelten für diese Branche weiter die bisherigen 2G-Regeln sowie verkürzte Öffnungszeiten.

Laut neuer Verordnung soll es bei privaten Feiern und Zusammenkünften von Geimpften und Genesenen eine Teilnehmerbegrenzung auf 50 Personen geben. An Silvester und Neujahr ist ein Feuerwerksverbot auf den von den Kommunen zu bestimmenden Plätzen sowie ein Ansammlungsverbot vorgesehen. Diese Regelungen sollen auch bundesweit umgesetzt werden.



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