Sächsische Schüler der höheren Klassen wieder im Präsenzunterricht

Dresden (epd). Mitten im Lockdown sind in Sachsen am Montag Abschlussklassen an die Schulen zurückgekehrt. 

Die mehr als 50.000 Jugendlichen an den Oberschulen, Förderschulen, Gymnasien und Fachoberschulen lernen in geteilten Klassen, wie das Kultusministerium mitteilte. Den Mädchen und Jungen soll ermöglicht werden, sich im Präsenzunterricht besser auf anstehende Abschlussprüfungen vorzubereiten.

Sie konnten sich zum Schulstart freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Das Angebot besteht laut Kultusministerium auch für das gesamte pädagogische Personal der öffentlichen und freien Schulen. Nach den Winterferien, die vom 1. bis 7. Februar verkürzt stattfinden, soll das Testangebot auch für Schüler ab der siebten Klassenstufe sowie das pädagogische Personal an Schulen und Kindertageseinrichtungen bestehen. Sachsens Kultusministerium plant, dass alle Schüler am 8. Februar an die Schulen zurückkehren.

Kritik an den Schulöffnungen gibt es von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und dem Lehrerverband. Auch der Landeselternrat äußerte Bedenken. An den Schulen herrscht zudem Unsicherheit, weil von den Bund-Länder-Gesprächen am Dienstag weitere Verschärfungen der Maßnahmen in der Corona-Pandemie erwartet werden.



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