Thüringen hilft Indien und Nepal in der Corona-Pandemie

Erfurt (epd). Thüringen will Indien und Nepal bei der Bewältigung der derzeit akuten Lage in der Coronavirus-Pandemie unterstützen.

In Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium wurden insgesamt fünf Beatmungsgeräte aus dem Universitätsklinikum Jena für einen Hilfstransport nach Indien bereitgestellt, teilte das Innenministerium am Donnerstag in Erfurt mit. Der Freistaat komme damit einer Bitte der Europäischen Union nach Hilfeleistungsersuchen aus den beiden asiatischen Ländern nach.

„Globale Verantwortung bedeutet für mich ganz praktisch dort zu unterstützen, wo Hilfe dringend gebraucht wird“, sagte Innenminister Georg Maier (SPD). Trotz Pandemie im eigenen Land verfüge Thüringen über die Ressourcen, denen in der Welt zu helfen, denen es bei der Bewältigung der Pandemie deutlich schlechter gehe, betonte er. Die Indien versprochenen Beatmungsgeräte seien in Zusammenarbeit mit dem Bund inzwischen in Jena abgeholt und nach Neu-Delhi mit weiteren deutschen Hilfsgütern versendet worden, erklärte der Minister.

Für eine Unterstützung der Corona-Maßnahmen in Nepal würden zudem Hilfsgüter aus den Thüringer Katastrophenschutzlagern und den Beständen der Landespolizei bereitgestellt. Dabei handelt es sich laut Innenministerium vor allem um Zelte und Schutzmasken. Diese Hilfsgüter seien in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk zum Versand vorbereitet worden und sollen voraussichtlich in der nächsten Woche durch den Bund für den Lufttransport nach Kathmandu abgeholt werden.



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