Thüringen lockert Corona-Auflagen für Kirchengemeinden

Weimar (epd). Die Corona-Auflagen für die Kirchengemeinden auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) werden teilweise gelockert.

Das Landesverwaltungsamt Weimar habe für Thüringen eine generelle Erlaubnis für die Feier von Gottesdiensten erteilt, sagte ein Kirchensprecher am Montag in Erfurt. Zunächst hatte die in Weimar erscheinende mitteldeutsche Kirchenzeitung "Glaube+Heimat" (Ausgabe vom 7. Februar) darüber berichtet.

Damit entfalle die Pflicht, Gottesdienste mit einer Teilnehmerzahl von mehr als zehn Personen bei der zuständigen Gesundheitsbehörde anzuzeigen. Die Entscheidung sei nach Verhandlungen der Landesbehörde mit Vertretern der Kirchen getroffen worden, sagte der Sprecher. Ungeachtet dieser Entscheidung gelte die aktuelle Rundverfügung der Landeskirche, wonach ab einer Sieben-Tages-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner von über 200 nur 25 Personen bei einem Gottesdienst zugelassen seien und bei einer Inzidenz von über 300 die Besucherzahl auf zehn begrenzt bleibe.

Darüber hinaus könnten die Kommunen zusätzliche Einschränkungen je nach Infektionslage verfügen. Diese Regelungen der Landkreise oder kreisfreien Städte gehen laut EKM den generellen Vereinbarungen vor.



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